Aktuelles aus der Vereinsarbeit

  • Der Diakonieverein Eckental war zu Gast im Januar 2019
    Bei einem kürzlich stattgefundenen Hospizabend konnten sich die zahlreich erschienenen Hospizbegleiter/-innen über die Arbeit des Diakonievereins Eckental informieren. Die 1. Vorsitzende, Ute Krahl, berichtete über die Historie dieser Einrichtung von der Gründung bis zu den aktuellen Angeboten.
    Eine wesentliche Säule stellt die Tafel dar, deren Ziel es ist, sowohl Menschen, die von Einkommensarmut bedroht sind, zu unterstützen als auch eine grundsätzliche Vernichtung von noch genießbaren Lebensmitteln zu vermeiden. Die Angebote reichen von Obst und Gemüse, Milchprodukte, Reis, Nudeln und vieles mehr bis Drogerieartikel.
    Es wurden auch die Voraussetzungen, einen Berechtigungsschein zum Einkauf bei der Tafel zu erhalten, von Ute Krahl erklärt.
    Thomas Cervenka, Diakon, informierte über den wichtigen Dienst für die Bevölkerung Eckentals und Umgebung, den der Diakonieverein für Senioren und ihre pflegenden Angehörigen anbietet. Mehrmals wöchentlich sind Seniorinnen und Senioren zu einem dreistündigen Treff in die eigenen Räume in die Bismarckstraße 17, Eckental - Forth, eingeladen. Das Angebot umfasst gemeinsames Kaffeetrinken, singen und je nach Belieben spielen, basteln, leichte Sportübungen, Sitzgymnastik und vieles mehr. Die Senioren werden von qualifizierten Fachleuten mit langjähriger Berufserfahrung betreut. Es wird auch ein Hol- und Bringservice angeboten. Die Kosten für die Seniorenbetreuung können bei der Pflegekasse eingereicht und mit den monatlich gewährten zusätzlichen Betreuungsleistungen verrechnet werden.
    Sowohl die Vorsitzende als auch der Diakon sind der Meinung, dass der Diakonieverein beide Bereiche noch weiter ausbauen könnte. Um die Bewohner von Eckental und Umgebung noch mehr auf die Angebote dieser sozialen Einrichtung aufmerksam zu machen, fanden bereits in den letzten beiden Jahren etliche öffentliche Veranstaltungen statt und sind auch für 2019 weitere geplant. Im Anschluss konnten viele Fragen der Hospizbegleiter/-innen beantwortet werden und auch die lebhafte Diskussion machte deutlich, dass es sich um einen interessanten Infoabend handelte.

    Diakonie
    Diakon Thomas Cervenka und 1. Vorsitzende Ute Krahl

  • Weihnachtsfeier im Dezember 2018
    Im Dezember kamen die HospizbegleiterInnen und Vorstandsmitglieder wieder zur gemeinsamen Weihnachtsfeier in unseren Räumen zusammen.
    Vorstandsmitglied Bianka Lebküchler und die Hospizbegleiterin Gabriele Malcher fanden besinnliche Worte und stimmten gemeinsame Lieder an.
    Nach dem reichhaltigen und abwechslungsreichen Buffet wurden "Wort-" und andere Geschenke verteilt, Geschichten aus dem Buch "Heimat" der MarktschreiberInnen vorgelesen und gemütlich gefeiert.

    Weihnachtsfeier 1            Weihnachtsfeier 2            Weihnachtsfeier 3

    Weihnachtsfeier 4            Weihnachtsfeier 5            Weihnachtsfeier 6

  • Stand auf dem Eckentaler Weihnachtsmarkt im Dezember 2018
    Es ist bereits Tradition, dass unser Verein mit einem Stand beim Eckentaler Weihnachtsmarkt vertreten ist.
    Wie alljährlich haben die fleißigen Hospizbegleiterinnen und -begleiter leckere Weihnachtsplätzchen gebacken, Marmeladen gekocht und handgefertigte weihnachtliche Dekoartikel hergestellt.
    Das reichhaltige Angebot fand viele Abnehmer und die Mitarbeiter des Hospizvereins freuten sich über den Erlös, der komplett dem Verein zugutekommt.


    Markt 1
    v.l. Barbara Igelhaut und Erika Lechner

  • "Auf ein Sterbenswörtchen " öffentliche Veranstaltung mit der Landeskirchlichen Gemeinschaft Eschenau im November 2018
    "Jeder stirbt seinen eigenen Tod", dieses Zitat sagt viel darüber aus, wie individuell das Sterben sein kann und dass jeder Mensch letztendlich auf seine eigene individuelle Weise verstirbt.
    Sicherlich sind Geburt und Sterben die ureigensten Begebenheiten im Leben eines Menschen, trotzdem reagieren wir mit Unsicherheit und Zweifeln, Sorgen und Ängsten, wenn sich herausstellt, dass ein nahestehender Angehöriger oder Freund nicht mehr lange zu leben hat.
    Dorothea Fink übermittelte durch ihren Vortrag "Wie sterbenden Menschen begegnen?" umfangreiche Information. Sie stellte unter anderem das Phasenmodell der weltbekannten Sterbeforscherin Dr. Elisabeth Kübler-Ross vor. Man spricht auch von den fünf Sterbephasen nach Kübler-Ross. Hierbei werden die Verhaltensweisen von Sterbenden angesprochen z.B. von "Nicht-wahrhaben-wollen", "Zorn und Wut" über die Situation bis zur "Zustimmung" zum bevorstehenden Lebensende. Zu den einzelnen Sterbephasen stellte Dorothea Fink auch Möglichkeiten vor, wie Angehörige, Pflegekräfte und Begleiter sich in dieser manchmal scheinbar ausweglosen Situation verhalten können. Anschauliche Beispiele aus ihren eigenen Erfahrungen als langjährige Hospizbegleiterin ließ sie immer wieder in den Vortrag einfließen.
    Zu dieser öffentlichen Veranstaltung hatten die LKG (Landeskirchliche Gemeinschaft Eschenau) gemeinsam mit dem Hospizverein Eckental eingeladen. Jörg Seitz, Pastor und Vorstand, und dem Vorstand der LKG, Matthias Gräbner, war es ein Anliegen, dass im Anschluss an den Vortrag eine Gesprächsrunde stattfindet, bei der die zahlreichen Besucher alle möglichen Fragen, die sie zum Thema Sterben und Tod beschäftigen, stellen konnten.
    Pastor Jörg Seitz schilderte einfühlsam die letzte Lebenszeit seines Vaters bis zu seinem Tod und Hospizbegleiter/-innen sowie andere Besucher berichteten ebenfalls von ihren Erfahrungen, die sie bereits mit Sterbenden gemacht haben und es wurden auf diese Art und Weise sicherlich etliche auftauchende Fragen beantwortet.
    Aber es muss letztendlich doch gesagt werden, dass jeder Mensch sich seinem Tod auf seine ihm ganz eigene Art nähert und so seine Einmaligkeit in seinem Sterben ausdrückt. Der Tod ist so einzigartig, wie jeder Mensch einzigartig ist, somit können nicht immer Regeln aufgestellt werden, die nach einer starren Abfolge verlaufen und manche Fragen, die im Raum stehen, bleiben somit auch unbeantwortet.
    Als kleines Dankeschönpresent für ihr Erscheinen erhielten alle Besucher bei der Verabschiedung ein handgefertigtes Holzkreuz - ein christlicher Gegenstand oder einfach ein Handschmeichler.

    Auf ein Sterbenswörtchen
    Jörg Seitz, LKG Eschenau


  • Wechsel in der Koordination im September 2018
    Frieda Meier, die seit 8 Jahren als hauptamtliche Koordinatorin des Hospizvereins Eckental tätig war, hat das Rentenalter erreicht. Sie wird ab sofort nur noch in Teilzeit beim Hospizverein arbeiten.
    Ihre Nachfolgerin, Iris Wotschach, ist mittlerweile gut eingearbeitet und hat die Stelle als hauptamtliche Koordinatorin übernommen. Seit März 2017 war sie bereits als Teilzeitkraft angestellt und konnte somit die anfallenden Arbeiten im Hospizbüro kennenlernen und die für die Koordinationstätigkeit benötigten Weiterbildungen absolvieren.
    Eine wesentliche Aufgabe der Koordinatorinnen liegt in der Beratung und Begleitung von Schwerkranken und deren Angehörigen; erfreulicherweise nimmt die palliative Beratung in den letzten Jahren immer mehr an Stellenwert zu. Ebenso wichtig ist die Betreuung der Hospizbegleiter/innen, beginnend mit der Gewinnung und Schulung ehrenamtlicher Mitarbeiter/innen und dementsprechend die Auswahl einer/eines entsprechenden Hospizbegleiterin/s für den jeweiligen Einsatz in einer Sterbebegleitung. Für die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen von Hospizvereinen ist es eine Selbstverständlichkeit, mit persönlicher Zuwendung, Kraft und Einsatzbereitschaft schwerstkranken Menschen und ihren Angehörigen in schweren Stunden beizustehen, auf ihre individuellen Bedürfnisse einzugehen und ihnen wertvolle Zeit zu schenken.
    Hospizmitarbeiter sind geschult, auch belastende Situationen, die mitunter auftreten können, auszuhalten. Demzufolge ist die Praxisbegleitung durch die Koordinatorin während des Einsatzes, sei es ein Gespräch mit ihr oder der Austausch in der Gruppe der Ehrenamtlichen, ebenso wichtig.
    Die bisherige hauptamtliche Koordinatorin, Frieda Meier, freut sich darauf, in Zukunft mehr Zeit für die Familie, ihre Hobbys usw. zu haben.

    Koordination

  • Sommerfest im Haus Phönix Gründlach im Juni 2018
    Es ist bereits Tradition, dass der Hospizverein Eckental mit Umgebung zu dem alljährlich stattfindenden Sommerfest des Seniorenzentrums Haus Phönix Gründlach in Heroldsberg eingeladen wird. Das Motto der gut besuchten Veranstaltung lautete "An der Nordseeküste" und dementsprechend waren die Mitarbeiter der Einrichtung in den Farben blau-weiß als Matrosen gekleidet.
    Den geladenen Heimbewohnern mit deren Angehörigen und den Freunden des Hauses wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Die musikalischen Darbietungen hatte ein Seemannschor aus Nürnberg übernommen und die Mitarbeiter der sozialen Betreuung der Einrichtung veranstalteten eine lustige Modenschau.
    Die Gäste hatten die Möglichkeit, ihre grauen Zellen bei einem Ratequiz anzuregen, bei dem auch schöne Preise zu gewinnen waren. Für das leibliche Wohl aller Teilnehmer war bestens gesorgt. Neben einer großen Auswahl an verschiedenen Getränken reichte das Essensangebot von Bratwürsten, Lachs- und Fischbrötchen, einem Kuchenbuffet bis zu dem selbstgemachten Eis eines Italieners und etlichem mehr.
    Vom Hospizverein Eckental mit Umgebung besuchten Edeltraud und Walter Schröpel, die im Haus Phönix Gründlach in der Hospizbegleitung tätig sind, das Sommerfest. Beide Hospizbegleiter sparten nicht mit Lob und gaben positive Rückmeldungen über eine bestens organisierte, gelungene Veranstaltung.

    Sommerfest Haus Phönix

  • Führung in Erlangen im Juni 2018
    Wieder einmal führte uns Claudia Kohlmann an interessante, aber diesmal an weniger bekannte Plätze und in Häuser in Erlangen. Der Vergleich von "Früher" und "Heute" stand auf dem Programm. Sie erzählte uns in gewohnt unterhaltsamer Weise deren besondere Geschichte und zeigte uns an Hand von Fotos wie sie früher ausgesehen hatten. Es war wieder ein sehr lohnenswerter Spaziergang durch Erlangen, bei dem wir viel Neues erfahren haben. Einen herzlichen Dank an Claudia!

    Führung Erlangen 1            Führung Erlangen 2            Führung Erlangen 3

  • Übergabe der Hospizkerze im Februar 2018
    Die Hospizkerze ist das Symbol der mittelfränkischen Hospiztage und wandert von Hospizverein zu Hospizverein. Letztes Jahr hat der Fürther Hospizverein den mittelfränkischen Hospiztag ausgerichtet, 2018 ist nun der Hospizverein Eckental mit Umgebung e. V. dran.
    In einem feierlichen Moment wurde die wunderschön bunt gestaltete Kerze übergegeben. Auf ihr sind die bisherigen Veranstalter zu lesen.
    Am 13.10.2018 findet der mittelfränkische Hospiztag in Eckental statt, und zwar im Gymnasium Eckental. (An diesem Tag ist auch der Welthospiztag.)
    Unser Motto ist "Hospizbegleitung - Selbstbestimmung - Lebensbegleitung".

    Übergabe Hospizkerze
    von li. nach re. Bürgermeisterin Ilse Dölle, stellvertretene Vorsitzende des Hospizvereins Eckental Melitta Schön,
    Koordinatorin des Hospizvereins Fürth Angie Hecht,1. Vorsitzender des Hospizvereins Fürth Dr. Martin Hanke
    und Mitbegründerin des Hospizvereins Eckental Dorothea Fink

  • Spendenaktion der Sparkasse im Februar 2018
    Die Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach steht zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und hat erneut gemeinnützige Projekte von zahlreichen Einrichtungen mit karitativem und sozialem Charakter sowie Verbände und Institutionen aus den Bereichen Sport, Kultur, Umwelt und Bildung mit einer Spende oder Zuschuss bedacht.
    In ihren Räumen in Höchstadt übergaben die Sparkassenvorstände Johannes von Hebel, Reinhard Lugschi, Walter Paulus-Rohmer und Geschäftsstellenleiter Herbert Sommerer während einer Feierstunde im Beisein von Landrat Alexander Tritthart auch eine Spende an den Hospizverein Eckental mit Umgebung e.V.
    Mit dieser Spendenaktion setzt die Sparkasse seit etlichen Jahren ein deutliches Zeichen, indem sie das große Engagement der vielen Ehrenamtlichen unterstützt und dadurch die außerordentlichen Dienste, die diese in ihrer Freizeit leisten, entsprechend würdigt.
    Georg Meyer, 1. Vorsitzender des Hospizvereins, sowie die Koordinatorin Iris Wotschach freuten sich, dass sie den Scheck über einen großzügigen Geldbetrag entgegennehmen konnten.

    Spende Sparkasse
    hintere Reihe von links: Walter Paulus-Rohmer, Johannes von Hebel, Iris Wotschach, Reinhard Lugschi
    vordere Reihe von links: Georg Meyer, Herbert Sommerer, Alexander Tritthart

  • Wertschätzung des Ehrenamtes durch die MarktschreiberInnen im Februar 2018
    Zur großen Freude der Mitarbeiter unseres Hospizvereins hat sich der Spendenbetrag, der aus dem Verkaufserlös des Buches "Unterwegs - (K)ein Reiseratgeber" erzielt wurde, für uns auf Euro 720,-- erhöht.
    Es handelt sich um das zuletzt herausgegebene Buch der MarktschreiberInnen Eckental, Heroldsberg, Igensdorf und der Schreibgruppe Haus Feldweg.
    Die AutorInnen haben mit dieser Spendenaktion erneut regionale gemeinnützige Vereine bedacht. Der Erlös ging je zur Hälfte an den Hospizverein und die Flüchtlingsinitiative Eckental FLEck e.V.
    Die Autorinnen, Hanne Mausfeld, auch Leiterin der beiden Schreibgruppen - MarktschreiberInnen und Haus Feldweg - und Irmi Knappe, Schatzmeisterin, übergaben den symbolischen Scheck an den Hospizverein und kündigten bei dieser Gelegenheit an, dass die Schreibgruppe die Herausgabe eines neuen Buches im Herbst 2018 plant.
    Es sollen auch bei diesem Projekt in ähnlicher Weise örtliche gemeinnützige Einrichtungen bedacht werden.

    Spende MarktschreiberInnen
    Vorstandsmitglied Erika Lechner (re) und 1. Vors. Georg Meyer
    bedanken sich bei Hanne Mausfeld (Mi) und Irmi Knappe (li)

  • Kirsch Apotheke Kalchreuth spendet für die Hospizarbeit im Januar 2018
    Anstatt Weihnachtsgeschenke an die Kunden zu verteilen, hat Herr Hubert Kaps, der Inhaber der Kirsch Apotheke Kalchreuth, sich entschlossen, dem Hospizverein Eckental eine großzügige Spende in Höhe von 560 Euro zu übergeben.
    Es wird daraus deutlich, dass bei den Mitarbeitern der Kirsch Apotheke die Hospiz- und Palliativarbeit einen hohen Stellenwert und das unschätzbare Engagement der Ehrenamtlichen große Wertschätzung erfahren.
    Die Kirsch Apotheke Kalchreuth hat anlässlich ihrer Weihnachtsaktion auch für die Jugendarbeit Kalchreuth (Bericht im Wochenblatt KW 04 / 2018) und bereits des öfteren für wohltätige Zwecke in der Region Kalchreuth gespendet.
    Der dem Hospizverein Eckental mit Umgebung e.V. übergebene Betrag kommt sowohl der Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen und ihren Angehörigen als auch der Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Hospizbegleiter zugute.

    Spende Kirsch Apotheke
    Gaby Dettmann, Schatzmeisterin (li) und Vorstandsmitglied, Wolfgang Köstner (re)
    bedanken sich bei Hubert Kaps, Inhaber der Kirsch Apotheke Kachreuth (Mi)