Aktuelles aus dem Vereinsgeschehen

  • Wanderung zu Anneliese und Georg Meyer nach Großgeschaidt im September 2019
    Wie schon etliche Jahre vorher konnten wir einen tollen Abend in Großgeschaidt verbringen. Wir wurden mit köstlichem Essen und Trinken verwöhnt. Mit dem Wetter konnten wir letztendlich auch zufrieden sein und dementsprechend die herrliche Aussicht genießen. Wir möchten es nicht versäumen, uns nochmals bei Anneliese und Georg für die Einladung zu bedanken, bei Renate für das Besorgen der schönen Blumengestecke und bei Wolfgang für das Abholen und Transportieren der Geschenke. Besonders haben wir uns auch gefreut, dass unsere Waltraud dabei war. Gaby Kiesel hatte sie mitgebracht und Anneliese Hitschfel hat sie abends wieder ins Pflegeheim zurückgebracht. Danke auch dafür.

    Einladung bei Meyers 1            Einladung bei Meyers 2            Einladung bei Meyers 3

  • Spendenübergabe aus dem Bücherverkauf der MarktschreiberInnen im Juni 2019
    Den MarktschreiberInnen ist es mit der Veröffentlichung ihres vierten Buches mit dem Titel "Meine Heimat - Deine Heimat - Keine Heimat" gelungen, bei den verschiedenen Lesungen in der Umgebung viele Zuhörer zu begeistern.
    Das Buch wurde mit einer Auflage von 700 Stück gedruckt und der Verkauf gestaltete sich durchwegs sehr positiv, zur großen Freude sowohl der Autorinnen und Autoren als auch der gemeinnützigen Vereine, die aus dem Verkaufserlös Spenden entgegennehmen konnten.
    Bisher wurde ein Reinerlös von 4000 Euro erzielt, davon konnten sowohl dem Hospizverein Eckental als auch der Flüchtlingsinitiative FLEck e.V. die Spendensumme von je 2000 Euro übergeben werden.
    In den Buchhandlungen "Bücherecke am Rathaus", dem "Buch- und Mediencenter Endreß" und beim Hospizverein Eckental sind noch Restexemplare zu erhalten; der Stückpreis beträgt 10 Euro.
    Bei dem vierten Buch wird dem Leser in vielfältiger Weise der Begriff "Heimat" nahegebracht, es sind sowohl die lebhaften und spannenden Geschichten, humorvoll und unterhaltsam erzählt, als auch verfasste Gedichte, die zum Nachdenken anregen.
    Auf Nachfrage verrät Hanne Mausfeld, die Leiterin der Schreibgruppe, dass in der nächsten Zeit ein weiteres Schreibprojekt geplant ist mit dem vorläufigen Arbeitstitel "Liebe, Lust und Leidenschaft". Sicherlich wird es den MarktschreiberInnen erneut gelingen, auch mit der Veröffentlichung eines fünften Buches ein breites Publikum zu begeistern.

    Spendenübergabe MarktschreiberInnen
    (von rechts) Die Vorstandsmitglieder Erika Lechner und Georg Meyer (1. Vors.) bedankten sich bei den Vertreterinnen der MarktschreiberInnen, Hanne Mausfeld, Leiterin der Schreibgruppe, und der Schatzmeisterin, Irmi Knappe


  • Besuch des Krematoriums im Mai 2019
    Aus den Reihen der Hospizbegleiter, Vorstände und Mitglieder des Eckentaler Hospizvereins nahm eine stattliche Anzahl Interessierter an einer Führung im Nürnberger Krematorium teil. Im Jahr 1913 fand hier die erste Einäscherung statt und heutzutage werden jährlich 6000 bis 7500 Feuerbestattungen durchgeführt.
    Unsere Führung begann in der großen Aussegnungshalle. Sowohl die enorme Raumhöhe als auch das Vorhandensein einer Orgel erinnern eher an eine Kirche als an eine Trauerhalle. Hier wurde uns von einem kompetenten Mitarbeiter der Verwaltung des städtischen Krematoriums erklärt, dass die Feuerbestattung in Nürnberg auf eine lange Tradition zurückblicken kann, da im Westfriedhof das erste Krematorium in Bayern eingerichtet wurde.
    Es war sehr interessant, die erdgasbefeuerten Brennöfen, in denen bei Temperaturen von 700 bis 800 Grad der Einäscherungsvorgang stattfindet, zu besichtigen. Das Bestattungswesen ist auch in Deutschland durch Gesetze und Vorschriften geregelt. Aus Umweltschutzgründen müssen die Abgase der Verbrennungsanlage gekühlt und gefiltert werden, damit sie weitgehend frei von Feinstaub und anderen Schadstoffen sind. Auch die Särge und die Bekleidung der verstorbenen Person müssen aus umweltfreundlichem Material und die Urne muss aus biologisch abbaubarem Werkstoff sein.
    Neben der Asche befindet sich in der Urne ein rechteckiger Stein, der den gesamten Verbrennungsvorgang durchlaufen hat. Vorderseitig ist eine fortlaufende Registriernummer und rückseitig der Ort des Krematoriums eingemeißelt. Die Zahl, beginnend bei der ersten Verbrennung im Jahr 1913, betrug am Tag unserer Krematoriumsführung 346.000.

    Führung Krematorium

  • Ausstellungseröffnung mit Werken von Alfred Raile im Mai 2019
    Bei der gut besuchten Vernissage stellte zunächst Petra Schulze den Künstler kurz vor. Anschließend erfreuten Herr Raile und 2 Freunde das Publikum mit dem Lied "What a wonderful world".
    Der in Nürnberg geborene Künstler Alfred Raile beschäftigte sich erst nach seinem Studium der Anglistik und Romanistik seit 2004 intensiv mit Malerei, Zeichnung und Druckgrafik. Er nahm an Kursen und Workshops z.B. an der Sommerakademie Schwäbisch Hall und bei verschiedenen Künstlern sowohl der Region als auch in Italien teil. Seit drei Jahrzehnten lebt Alfred Raile in Eckental und teilweise am Gardasee.
    Die Ausstellung umfasst einen Querschnitt aus seinen Werken in Acryl, Aquarell, Bleistiftzeichnungen und Druckgrafiken, die Darstellungen sind sowohl gegenständlich als auch abstrakt. Die Bilder können käuflich erworben werden, es gehen vom Erlös aus Verkäufen 60 % als Spende an den Hospizverein.
    Nach der Vernissage können die ausgestellten Bilder während der Büroöffnungszeiten Mo und Do 9-12 Uhr und Mi 14-17 Uhr weiterhin jederzeit gerne besichtigt werden. Die Ausstellung dauert voraussichtlich bis Ende des Jahres.

    Alfred Raile 1            Alfred Raile 2            Alfred Raile 3


  • Verabschiedung der ehemaligen stellvertretenden Vorsitzenden Melitta Schön im Mai 2019
    Frau Melitta Schön war seit 2010 als stellvertredende Vorsitzende im Vorstand unseres Vereins tätig. Bei der diesjährigen Wahl wollte sie leider aus Altersgründen nicht mehr kandidieren. Der bisherige und auch neue Vorstand Georg Meyer bedankte sich im Namen des ganzen Vereins herzlich bei ihr für die vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden, für ihren Einsatz und für die Unterstützung der Hospizidee.

    Melitta Schön


  • Wochenendseminar in Kochel im März 2019
    Ende März nahmen 11 Hospizbegleiter/-innen und die beiden Koordinatorinnen an einem Wochenendseminar auf Schloss Aspenstein in Kochel am See teil. Am Freitagabend fand zum "Ankommen" aller Beteiligter eine Meditation durch Petra Schulze statt und danach ließen wir den Abend in gemütlicher Runde mit lockerem Austausch und Gesprächen ausklingen.
    Unser Thema für Samstag lautete: "Mut zur Endlichkeit - philosophische Ideen zum Umgang mit Leid, Last und Lebendigkeit - mit besonderem Blick auf Angst und Mut". Bei unserer Referentin handelte es sich um die freiberuflich tätige Philosophin Dr. Celina von Bezold. Sie ermutigte uns von Anfang an, Fragen zu stellen zu allem was uns belastet, sei es das private Umfeld oder eine belastende Sterbebegleitung betreffend.
    Es wurden sowohl Diskussionen angeregt und verschiedene Lösungsmöglichkeiten geboten als auch die Meinung vertreten, dass gerade in Lebenskrisen und schweren Lebensabschnitten bisherige Antworten oft ins Leere laufen. Auch zu den immer wieder gestellten Fragen über das, was nach dem Tod kommt, gibt es in jeder Religion und Kultur andere Standpunkte und Meinungen.
    Frau Dr. von Bezold verstand es, durch lockeres Referieren, anschauliche Beispiele und einfache Erklärungen manchem die Scheu vor der hohen Geisteswissenschaft der Philosophie zu nehmen.
    Das Schloss Aspenstein ist wunderschön auf einer Anhöhe mit altem Baumbestand gelegen und wir konnten von der Terrasse, vom Speisesaal und von unserem Tagungsraum immer den herrlichen Blick auf den Kochelsee genießen. Während der Pausen bot es sich an, Spaziergänge entlang des Seeufers oder in der näheren Umgebung zu machen.
    Bevor wir am Sonntag die Rückfahrt antraten, standen noch mehrere Möglichkeiten zur Auswahl , wie z.B. der Besuch des Karl Marc Museums in Kochel am See oder eine Besichtigung der Klosterkirche Benediktbeuren oder einfach ein Gottesdienstbesuch in einer der schönen Umgebungskirchen.
    Wochenendseminare fördern im Allgemeinen die Gemeinschaft in der Gruppe. Unser Seminar sollte auch den Zweck erfüllen, dass es als Anerkennung für die vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden der Hospizbegleiter/-innen zu betrachten ist, dafür ein herzliches Dankeschön an die Vorstandschaft, die dieses Wochenende ermöglicht hat.

    Seminar1            Seminar2            Seminar3

  • Finissage der Ausstellung mit Bildern von Hans-Dieter Jandt im März 2019
    Die Bilderausstellung des Eckentaler Künstlers Hans-Dieter Jandt beim Hospizverein war ein voller Erfolg. Seit Mai 2018 kamen zahlreiche Besucher und begutachteten die Werke des Malers und es konnten etliche Bilder verkauft werden. Sowohl Hans-Dieter Jandt als auch die Mitarbeiter des Hospizvereins freuten sich darüber, denn vom Erlös eines jeden verkauften Bildes gingen 90 % als Spende an den Hospizverein.
    Hans-Dieter Jandt, der ursprünglich Elektrotechnik studierte und sich erst lange Zeit später der Kunst widmete, hat sich in Eckental und der umliegenden Region einen Namen als vielseitiger Künstler gemacht.
    Seine Werke umfassen Aquarelle, Acryl auf Karton, auf Leinwand oder hinter Glas, Zeichnungen, Druckgrafiken und Radierungen. Nach seinem Studium der Kunstgeschichte als Gasthörer an der UNI Erlangen belegte er verschiedene Malkurse und erlernte diverse Techniken der Malerei und Druckgrafik bei namhaften Künstlern. Hans-Dieter Jandt ist sowohl Mitglied der Nürnberger Künstlerzunft als auch beim Bund Fränkischer Künstler, er wirkte mit bei verschiedenen Ausstellungen zeitgenössischer Maler auf der Plassenburg in Kulmbach, im Haus Feldweg in Bammersdorf, in der Seniorenresidenz Bad Windsheim und weiteren Ausstellungsorten.
    Erika Lechner (Vorstandsmitglied beim Hospizverein), die die Ausstellungen mit Eckentaler Künstlern organisiert, bedankte sich bei Hans-Dieter Jandt nach Beendigung der Präsentation.

    Hans-Dieter Jandt


  • Dirk Münch informierte über ACP im März 2019
    In der Presse kann man seit ca. 2 Jahren häufig von ACP (Advance Care Planning), deutsche Übersetzung BVP (Behandlung im Voraus planen) lesen. Es handelt sich hierbei um eine gesundheitliche Vorsorgeplanung, mit dem Ziel, eine qualitativ hochwertige Behandlung am Lebensende zu gewährleisten, die so gut wie möglich mit dem Wunsch und Willen des Patienten in Einklang steht, auch wenn er sich selbst nicht mehr äußern kann.
    Die Mitarbeiter des Hospizvereins Eckental hatten das große Glück, dass Diakon Dirk Münch vom Hospiz-Team Nürnberg an einem Hospizabend in ihren Räumen ausführlich über diese Vorsorgeplanung informierte.
    Dirk Münch ist der 1. Vorsitzende und Netzwerkkoordinator beim Hospiz-Team Nürnberg und er ist auch Ausbilder und Dozent für Kursteilnehmer, die sich zum zertifizierten Gesprächsbegleiter ACP / BVP ausbilden lassen. Es können sich hierfür Sozialpädagogen, Ärzte, Pflegefachkräfte oder pädagogische Fachkräfte in Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe melden. Stationäre Pflegeeinrichtungen können sich entscheiden, die gesundheitliche Vorsorgeplanung für die letzte Lebensphase anzubieten; es wurde per Gesetz geregelt, dass diese Leistungen durch die gesetzliche Krankenversicherung finanziert werden.
    Die herkömmlichen Patientenverfügungen sind nach wie vor gültig und wirksam, wenn diese medizinisch präzise formuliert sind, wenn sie entsprechend der veränderten Lebensumstände aktualisiert werden und dem Arzt im Bedarfsfall rechtzeitig zur Verfügung stehen, damit sie auch umgesetzt werden können.

    Dirk Münch
    von links: Dorothea Fink (Vorstand Hospizverein Eckental) bedankt sich bei Diakon Dirk Münch für den ausführlichen Informationsabend

  • Autorenlesung beim Hospizverein im Januar 2019
    Sowohl lebhafte und spannende Geschichten als auch tiefsinnige Gedichte begeisterten das Publikum bei der Autorenlesung der MarktschreiberInnen in den Räumen des Hospizvereins. Einige Autorinnen und Autoren lasen aus dem neuen Buch, das den Titel "Meine Heimat - Deine Heimat - Keine Heimat" trägt. Es wurde den Zuhörern nahegebracht, welche Vielseitigkeit sich hinter dem Begriff "Heimat" verbirgt. Für den einen ist es ein Ort, für den anderen sind es Freunde oder Menschen, die er schätzt oder es ist einfach nur ein Gefühl.
    Wolfgang Köstner, Vorstandsmitglied beim Hospizverein, berichtete zu Beginn der Lesung von seinen Erfahrungen in der Besuchs- und Sterbebegleitung und machte den Zuhörern verständlich, welche Bedeutung "Heimat" am Lebensende haben kann.
    Die Leiterin der Schreibgruppe, Hanne Mausfeld, berichtete von der Idee bis zur Verwirklichung der mittlerweile vierten Veröffentlichung der MarktschreiberInnen. Die Autoren Irmi Knappe und Georg Forster lasen selbstverfasste Gedichte und Kurzgeschichten, die zum Nachdenken anregten. Ulrich Haas las die von ihm verfasste spannende Geschichte mit der Überschrift "Irak im September 2014". Einfühlsam wird erzählt, wie die junge Jesidin Amira, deren Ehemann und kleiner Sohn vor ihren Augen getötet wurden, in ihrem Versteck vor der Verfolgung durch IS-Krieger um das eigene Überleben kämpft.
    Ein Kapitel des Buches enthält die Antworten auf einen Fragebogen, der im Hospizverein Eckental und bei FLEck e.V. ausgefüllt wurde. Somit wurden die völlig unterschiedlichen und kreativen Wortschöpfungen bezüglich des Begriffes "Heimat" aller Teilnehmer in dem Buch veröffentlicht. Im Anschluss an die Autorenlesung beteiligte sich das Publikum an einem lebhaften Austausch über die "Vielfalt der Heimat" und es konnten viele Fragen z.B. auch über die Arbeit der Schreibgruppe durch die Autorinnen und Autoren beantwortet werden.

    MarktschreiberInnen
    von links: Ulrich Haas, Hanne Mausfeld, Irmi Knappe, Georg Forster

  • Spendenaktion der Sparkasse im Januar 2019
    Erneut hat die Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach zum Ausdruck gebracht, dass sie zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung steht und förderte gemeinnützige Projekte von Einrichtungen mit karitativem und sozialem Charakter sowie Verbände und Institutionen aus den Bereichen Soziales, Sport, Kultur, Umwelt und Bildung. Dass es ein Anliegen der Sparkasse ist, das ehrenamtliche Engagement der zahlreichen Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises als wichtigen Bestandteil in unserer Gesellschaft anzuerkennen, wertzuschätzen und entsprechend zu würdigen, legten sowohl der Vorstandsvorsitzende Johannes von Hebel als auch Landrat Alexander Tritthart dar.
    Die Spendenübergabe erfolgte während einer Feierstunde in der Aula der Mittelschule Eckental. Erfreulicherweise wurden neben den zahlreichen gemeinnützigen Vereinen und Institutionen aus Eckental sowohl der Hospizverein als auch der Seniorenbeirat mit einer großzügigen Förderung bedacht.

    Sparkasse
    von links: Für den Hospizverein und Seniorenbeirat bedankten sich bei den Vorständen der Sparkasse: Ingo Gerstenhauer (Vors. Seniorenbeirat), Johannes von Hebel (Vorstandsvors. Sparkasse Erlangen), Herbert Sommerer (Geschäftsstellenleiter Sparkasse Eschenau), Landrat Alexander Tritthart, Melitta Schön (stellv. Vors. Hospizverein), Walter Paulus-Rohmer (Vorstand Sparkasse Erlangen), Gerda Häfner (Seniorenbeirat), Reinhard Lugschi (Vorstand Sparkasse Erlangen), Herta Heilsberg (Seniorenbeirat)

  • Der Diakonieverein Eckental war zu Gast im Januar 2019
    Bei einem kürzlich stattgefundenen Hospizabend konnten sich die zahlreich erschienenen Hospizbegleiter/-innen über die Arbeit des Diakonievereins Eckental informieren. Die 1. Vorsitzende, Ute Krahl, berichtete über die Historie dieser Einrichtung von der Gründung bis zu den aktuellen Angeboten.
    Eine wesentliche Säule stellt die Tafel dar, deren Ziel es ist, sowohl Menschen, die von Einkommensarmut bedroht sind, zu unterstützen als auch eine grundsätzliche Vernichtung von noch genießbaren Lebensmitteln zu vermeiden. Die Angebote reichen von Obst und Gemüse, Milchprodukte, Reis, Nudeln und vieles mehr bis Drogerieartikel.
    Es wurden auch die Voraussetzungen, einen Berechtigungsschein zum Einkauf bei der Tafel zu erhalten, von Ute Krahl erklärt.
    Thomas Cervenka, Diakon, informierte über den wichtigen Dienst für die Bevölkerung Eckentals und Umgebung, den der Diakonieverein für Senioren und ihre pflegenden Angehörigen anbietet. Mehrmals wöchentlich sind Seniorinnen und Senioren zu einem dreistündigen Treff in die eigenen Räume in die Bismarckstraße 17, Eckental - Forth, eingeladen. Das Angebot umfasst gemeinsames Kaffeetrinken, singen und je nach Belieben spielen, basteln, leichte Sportübungen, Sitzgymnastik und vieles mehr. Die Senioren werden von qualifizierten Fachleuten mit langjähriger Berufserfahrung betreut. Es wird auch ein Hol- und Bringservice angeboten. Die Kosten für die Seniorenbetreuung können bei der Pflegekasse eingereicht und mit den monatlich gewährten zusätzlichen Betreuungsleistungen verrechnet werden.
    Sowohl die Vorsitzende als auch der Diakon sind der Meinung, dass der Diakonieverein beide Bereiche noch weiter ausbauen könnte. Um die Bewohner von Eckental und Umgebung noch mehr auf die Angebote dieser sozialen Einrichtung aufmerksam zu machen, fanden bereits in den letzten beiden Jahren etliche öffentliche Veranstaltungen statt und sind auch für 2019 weitere geplant. Im Anschluss konnten viele Fragen der Hospizbegleiter/-innen beantwortet werden und auch die lebhafte Diskussion machte deutlich, dass es sich um einen interessanten Infoabend handelte.

    Diakonie
    Diakon Thomas Cervenka und 1. Vorsitzende Ute Krahl

  • Weihnachtsfeier im Dezember 2018
    Im Dezember kamen die HospizbegleiterInnen und Vorstandsmitglieder wieder zur gemeinsamen Weihnachtsfeier in unseren Räumen zusammen.
    Vorstandsmitglied Bianka Lebküchler und die Hospizbegleiterin Gabriele Malcher fanden besinnliche Worte und stimmten gemeinsame Lieder an.
    Nach dem reichhaltigen und abwechslungsreichen Buffet wurden "Wort-" und andere Geschenke verteilt, Geschichten aus dem Buch "Heimat" der MarktschreiberInnen vorgelesen und gemütlich gefeiert.

    Weihnachtsfeier 1            Weihnachtsfeier 2            Weihnachtsfeier 3

    Weihnachtsfeier 4            Weihnachtsfeier 5            Weihnachtsfeier 6

  • Stand auf dem Eckentaler Weihnachtsmarkt im Dezember 2018
    Es ist bereits Tradition, dass unser Verein mit einem Stand beim Eckentaler Weihnachtsmarkt vertreten ist.
    Wie alljährlich haben die fleißigen Hospizbegleiterinnen und -begleiter leckere Weihnachtsplätzchen gebacken, Marmeladen gekocht und handgefertigte weihnachtliche Dekoartikel hergestellt.
    Das reichhaltige Angebot fand viele Abnehmer und die Mitarbeiter des Hospizvereins freuten sich über den Erlös, der komplett dem Verein zugutekommt.


    Markt 1
    v.l. Barbara Igelhaut und Erika Lechner

  • "Auf ein Sterbenswörtchen " öffentliche Veranstaltung mit der Landeskirchlichen Gemeinschaft Eschenau im November 2018
    "Jeder stirbt seinen eigenen Tod", dieses Zitat sagt viel darüber aus, wie individuell das Sterben sein kann und dass jeder Mensch letztendlich auf seine eigene individuelle Weise verstirbt.
    Sicherlich sind Geburt und Sterben die ureigensten Begebenheiten im Leben eines Menschen, trotzdem reagieren wir mit Unsicherheit und Zweifeln, Sorgen und Ängsten, wenn sich herausstellt, dass ein nahestehender Angehöriger oder Freund nicht mehr lange zu leben hat.
    Dorothea Fink übermittelte durch ihren Vortrag "Wie sterbenden Menschen begegnen?" umfangreiche Information. Sie stellte unter anderem das Phasenmodell der weltbekannten Sterbeforscherin Dr. Elisabeth Kübler-Ross vor. Man spricht auch von den fünf Sterbephasen nach Kübler-Ross. Hierbei werden die Verhaltensweisen von Sterbenden angesprochen z.B. von "Nicht-wahrhaben-wollen", "Zorn und Wut" über die Situation bis zur "Zustimmung" zum bevorstehenden Lebensende. Zu den einzelnen Sterbephasen stellte Dorothea Fink auch Möglichkeiten vor, wie Angehörige, Pflegekräfte und Begleiter sich in dieser manchmal scheinbar ausweglosen Situation verhalten können. Anschauliche Beispiele aus ihren eigenen Erfahrungen als langjährige Hospizbegleiterin ließ sie immer wieder in den Vortrag einfließen.
    Zu dieser öffentlichen Veranstaltung hatten die LKG (Landeskirchliche Gemeinschaft Eschenau) gemeinsam mit dem Hospizverein Eckental eingeladen. Jörg Seitz, Pastor und Vorstand, und dem Vorstand der LKG, Matthias Gräbner, war es ein Anliegen, dass im Anschluss an den Vortrag eine Gesprächsrunde stattfindet, bei der die zahlreichen Besucher alle möglichen Fragen, die sie zum Thema Sterben und Tod beschäftigen, stellen konnten.
    Pastor Jörg Seitz schilderte einfühlsam die letzte Lebenszeit seines Vaters bis zu seinem Tod und Hospizbegleiter/-innen sowie andere Besucher berichteten ebenfalls von ihren Erfahrungen, die sie bereits mit Sterbenden gemacht haben und es wurden auf diese Art und Weise sicherlich etliche auftauchende Fragen beantwortet.
    Aber es muss letztendlich doch gesagt werden, dass jeder Mensch sich seinem Tod auf seine ihm ganz eigene Art nähert und so seine Einmaligkeit in seinem Sterben ausdrückt. Der Tod ist so einzigartig, wie jeder Mensch einzigartig ist, somit können nicht immer Regeln aufgestellt werden, die nach einer starren Abfolge verlaufen und manche Fragen, die im Raum stehen, bleiben somit auch unbeantwortet.
    Als kleines Dankeschönpresent für ihr Erscheinen erhielten alle Besucher bei der Verabschiedung ein handgefertigtes Holzkreuz - ein christlicher Gegenstand oder einfach ein Handschmeichler.

    Auf ein Sterbenswörtchen
    Jörg Seitz, LKG Eschenau


  • Wechsel in der Koordination im September 2018
    Frieda Meier, die seit 8 Jahren als hauptamtliche Koordinatorin des Hospizvereins Eckental tätig war, hat das Rentenalter erreicht. Sie wird ab sofort nur noch in Teilzeit beim Hospizverein arbeiten.
    Ihre Nachfolgerin, Iris Wotschach, ist mittlerweile gut eingearbeitet und hat die Stelle als hauptamtliche Koordinatorin übernommen. Seit März 2017 war sie bereits als Teilzeitkraft angestellt und konnte somit die anfallenden Arbeiten im Hospizbüro kennenlernen und die für die Koordinationstätigkeit benötigten Weiterbildungen absolvieren.
    Eine wesentliche Aufgabe der Koordinatorinnen liegt in der Beratung und Begleitung von Schwerkranken und deren Angehörigen; erfreulicherweise nimmt die palliative Beratung in den letzten Jahren immer mehr an Stellenwert zu. Ebenso wichtig ist die Betreuung der Hospizbegleiter/innen, beginnend mit der Gewinnung und Schulung ehrenamtlicher Mitarbeiter/innen und dementsprechend die Auswahl einer/eines entsprechenden Hospizbegleiterin/s für den jeweiligen Einsatz in einer Sterbebegleitung. Für die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen von Hospizvereinen ist es eine Selbstverständlichkeit, mit persönlicher Zuwendung, Kraft und Einsatzbereitschaft schwerstkranken Menschen und ihren Angehörigen in schweren Stunden beizustehen, auf ihre individuellen Bedürfnisse einzugehen und ihnen wertvolle Zeit zu schenken.
    Hospizmitarbeiter sind geschult, auch belastende Situationen, die mitunter auftreten können, auszuhalten. Demzufolge ist die Praxisbegleitung durch die Koordinatorin während des Einsatzes, sei es ein Gespräch mit ihr oder der Austausch in der Gruppe der Ehrenamtlichen, ebenso wichtig.
    Die bisherige hauptamtliche Koordinatorin, Frieda Meier, freut sich darauf, in Zukunft mehr Zeit für die Familie, ihre Hobbys usw. zu haben.

    Koordination

  • Sommerfest im Haus Phönix Gründlach im Juni 2018
    Es ist bereits Tradition, dass der Hospizverein Eckental mit Umgebung zu dem alljährlich stattfindenden Sommerfest des Seniorenzentrums Haus Phönix Gründlach in Heroldsberg eingeladen wird. Das Motto der gut besuchten Veranstaltung lautete "An der Nordseeküste" und dementsprechend waren die Mitarbeiter der Einrichtung in den Farben blau-weiß als Matrosen gekleidet.
    Den geladenen Heimbewohnern mit deren Angehörigen und den Freunden des Hauses wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Die musikalischen Darbietungen hatte ein Seemannschor aus Nürnberg übernommen und die Mitarbeiter der sozialen Betreuung der Einrichtung veranstalteten eine lustige Modenschau.
    Die Gäste hatten die Möglichkeit, ihre grauen Zellen bei einem Ratequiz anzuregen, bei dem auch schöne Preise zu gewinnen waren. Für das leibliche Wohl aller Teilnehmer war bestens gesorgt. Neben einer großen Auswahl an verschiedenen Getränken reichte das Essensangebot von Bratwürsten, Lachs- und Fischbrötchen, einem Kuchenbuffet bis zu dem selbstgemachten Eis eines Italieners und etlichem mehr.
    Vom Hospizverein Eckental mit Umgebung besuchten Edeltraud und Walter Schröpel, die im Haus Phönix Gründlach in der Hospizbegleitung tätig sind, das Sommerfest. Beide Hospizbegleiter sparten nicht mit Lob und gaben positive Rückmeldungen über eine bestens organisierte, gelungene Veranstaltung.

    Sommerfest Haus Phönix

  • Führung in Erlangen im Juni 2018
    Wieder einmal führte uns Claudia Kohlmann an interessante, aber diesmal an weniger bekannte Plätze und in Häuser in Erlangen. Der Vergleich von "Früher" und "Heute" stand auf dem Programm. Sie erzählte uns in gewohnt unterhaltsamer Weise deren besondere Geschichte und zeigte uns an Hand von Fotos wie sie früher ausgesehen hatten. Es war wieder ein sehr lohnenswerter Spaziergang durch Erlangen, bei dem wir viel Neues erfahren haben. Einen herzlichen Dank an Claudia!

    Führung Erlangen 1            Führung Erlangen 2            Führung Erlangen 3

  • Übergabe der Hospizkerze im Februar 2018
    Die Hospizkerze ist das Symbol der mittelfränkischen Hospiztage und wandert von Hospizverein zu Hospizverein. Letztes Jahr hat der Fürther Hospizverein den mittelfränkischen Hospiztag ausgerichtet, 2018 ist nun der Hospizverein Eckental mit Umgebung e. V. dran.
    In einem feierlichen Moment wurde die wunderschön bunt gestaltete Kerze übergegeben. Auf ihr sind die bisherigen Veranstalter zu lesen.
    Am 13.10.2018 findet der mittelfränkische Hospiztag in Eckental statt, und zwar im Gymnasium Eckental. (An diesem Tag ist auch der Welthospiztag.)
    Unser Motto ist "Hospizbegleitung - Selbstbestimmung - Lebensbegleitung".

    Übergabe Hospizkerze
    von li. nach re. Bürgermeisterin Ilse Dölle, stellvertretene Vorsitzende des Hospizvereins Eckental Melitta Schön,
    Koordinatorin des Hospizvereins Fürth Angie Hecht,1. Vorsitzender des Hospizvereins Fürth Dr. Martin Hanke
    und Mitbegründerin des Hospizvereins Eckental Dorothea Fink