Hospizverein Eckental

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Hospizverein Eckental mit Umgebung e.V.
Ambazac Straße 10
90542 Eckental

Aktuelles aus dem Vereinsgeschehen

Verabschiedung Frieda Meier

 

Am Donnerstag, 6. August 2026, fand abends die Abschiedsfeier unserer langjÀhrigen Koordinatortin Frieda Meier statt.
Frieda hatte mit UnterstÌtzung ihres Ehemanns wunderbare frÀnkische SpezialitÀten aufgetischt und leckeren Kuchen und Nussecken gebacken. Edeltraud und Walter Schröpel halfen Frieda bei der Verteilung der GetrÀnke.
Frieda wurde von jedem eine Rose Ìberreicht und Vorstand Jörg Seitz hat mit einer schönen Rede Friedas Wirken als Koordinatorin seit 2010 gewÌrdigt.
Im Namen des Hospizvereins erhielt Frieda zum einen eine Abschiedskarte mit den Unterschriften der VorstÀnde und der Hospizbegleiter*innen, zum anderen einen Umschlag mit Geld, fÃŒr ihren gewÃŒnschten Relax Sessel mit Fußteil.
Brigitte Luber trug eine humorvolle, selbstgedichtete Danksagung und Annegret Schildknecht las eine wunderbare Prosa vor.
Insgesamt war es ein gelungener Abend und wir alle werden Frieda schmerzlich vermissen.

Vielen Dank Frieda fÌr alles, was Du fÌr den Hospizverein getan hast. Oder mit Jörg Seitz Worten: Du warst die Mutter des Hospizvereins.

 

      

Frieda Meier mit den VorstÀnden Jörg Seitz und Brigitte Luber

Kinder-Vernissage

Kinder-Vernissage „Meine Familie“ berÃŒhrt Besucher

Mit einer stimmungsvollen Vernissage prÀsentierten am 24.07.2026 von 15:00 bis 17:00 Uhr Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren ihre Kunstwerke im Hospizverein Eckental mit Umgebung.

Unter dem Thema „Meine Familie“ entstanden in den vergangenen Wochen zahlreiche kreative und sehr persönliche Bilder, die die Vielfalt familiÀren Lebens auf eindrucksvolle Weise widerspiegeln. Viele Kindertageseinrichtungen, Grundschulen und Horte in der Region Eckental haben sich beteiligt. Stolze 140 Kunstwerke wurden dabei abgegeben.

Trotz der hitzebedingten Absage des Familien-Sommerfests zum 25 jÀhrigen Bestehen des Hospizvereins, wurde dennoch ein wÌrdiger Rahmen fÌr die schönen Bilder des Malwettbewerbs geschaffen.

Die jungen KÌnstlerinnen und KÌnstler zeigten ihre Werke voller Stolz ihren Familien sowie den GÀsten der Ausstellung. Die Bilder erzÀhlen von Geborgenheit, gemeinsamen Erlebnissen und den Menschen, die den Kindern besonders am Herzen liegen. So entstand eine Ausstellung, die nicht nur durch ihre Farben und KreativitÀt, sondern auch durch ihre emotionale Ausdruckskraft beeindruckte.

Als Dankeschön durfte sich jedes Kind aus einer Auswahl liebevoll zusammengestellter Geschenke etwas aussuchen. Die Freude darÃŒber war groß und bildete einen schönen Abschluss der Vernissage.

Einige Kinder nahmen ihre Bilder im Anschluss mit nach Hause. Viele entschieden sich jedoch, ihre Kunstwerke weiterhin fÃŒr die Ausstellung zur VerfÃŒgung zu stellen. Diese sind noch bis Ende Oktober im Hospizverein Eckental mit Umgebung, Ambazac Str. 10, 90542 Eckental, zu sehen und laden Besucherinnen und Besucher zu den HospizbÃŒro Öffnungszeiten (Mo. u. Do. 09:00-12:00 Uhr, Mi. 14:00-17:00 Uhr) dazu ein, die Welt der Kinder aus ihrer ganz persönlichen Perspektive zu entdecken. Gerne können auch in dieser Zeit eigene Bilder abgeholt werden.

Nach dem Ende der Ausstellung besteht eventuell die Möglichkeit, die verbleibenden Bilder dem Kinderpalliativzentrum der Uniklinik  Erlangen zu Ìbergeben, um den Kindern Freude und Zuversicht zu schenken.

Vielen Dank an den Fotografen und KÃŒnstler Werner Baur fÃŒr das wunderbare Foto mit den beiden Initiatorinnen des Malwettbewerbs Erika Lechner und Petra Schulze und den Kindern, die sich vor den gemalten Familienbildern ablichten lassen wollten.

Doris Schmidt
Koordinatorin

 

Bindungsmuster Kindheit

Hospizbegleiterabend: Wie können sich Bindungsmuster der Kindheit beim Sterben auswirken?

Im Rahmen eines Hospizbegleiterabends widmete sich Pfarrer Thilo Auers, systemischer Berater, Coach und Supervisor (DGSF/IGSV) dem spannenden Thema „Wie können sich Bindungsmuster der Kindheit beim Sterben auswirken?“.

Menschen sterben unterschiedlich. Dabei können frÌhkindliche Bindungsmuster eine Rolle spielen und sich mögliche Auswirkungen in der letzten Lebensphase hieraus ergeben.

Im Mittelpunkt des Abends standen die vier grundlegenden Bindungstypen nach John Bowlby und Mary Ainsworth, die sich bereits in der frÌhen Kindheit entwickeln und das Beziehungs- und BewÀltigungsverhalten bis ins hohe Alter prÀgen können:

  • Sichere Bindung: Menschen mit einer sicheren Bindung können leichter Vertrauen fassen, UnterstÃŒtzung annehmen und GefÃŒhle offen ausdrÃŒcken.
  • Unsicher-vermeidende Bindung: Betroffene neigen dazu, ihre GefÃŒhle zurÃŒckzuhalten, Hilfe abzulehnen oder Belastungen alleine bewÀltigen zu wollen.
  • Unsicher-ambivalente Bindung: Diese Menschen erleben hÀufig ein starkes BedÃŒrfnis nach NÀhe, verbunden mit Unsicherheit und Ängsten, verlassen zu werden.
  • Desorganisierte Bindung: FrÃŒhere belastende oder traumatische Erfahrungen können zu widersprÃŒchlichen Verhaltensweisen, großer Verunsicherung und Schwierigkeiten im Umgang mit existenziellen Krisen fÃŒhren.

Anhand praxisnaher Beispiele verdeutlichte Pfarrer Auers, wie sich diese Bindungsmuster in der letzten Lebensphase zeigen können und welche Bedeutung sie fÌr die Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen haben. Der Austausch in der Gruppe verdeutlichte, dass die hospizliche Begleitungen getragen wird von einem sicheren Bindungsverhalten wie z.B. das Eingehen auf die BedÌrfnisse der Klienten, Sicherheit vermitteln, Verantwortungsbewusstsein und ZuverlÀssigkeit in der Begleitung auszuÌben und sich selbst zurÌckzunehmen.

Der Abend bot zahlreiche Impulse fÌr die ehrenamtliche Hospizarbeit und regte zu einem lebendigen Austausch sowie zur persönlichen Reflexion an. Die Teilnehmenden nahmen wertvolle Anregungen mit, die ihre Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen bereichern und vertiefen werden.

Foto li. Doris Schmidt, re. Thilo Auers

Fotografin Gaby Dettmann

Koordinatorin (m/w/d) in Teilzeit gesucht

Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Wunsch, Menschen in ihrer letzten Lebensphase ein wÌrdevolles und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Deshalb begleiten wir ehrenamtlich Schwerstkranke und Sterbende in der letzten Lebensphase.

Zum nÀchstmöglichen Zeitpunkt oder spÀter suchen wir eine

Koordinatorin (m/w/d) in Teilzeit (ca. 20 Stunden/Woche)

zur UnterstÃŒtzung unserer Vollzeit-Koordinatorin.

Ihre Aufgabengebiete sind vor allem die Koordination des ambulanten Hospizdienstes, Organisation der und Mitarbeit bei den VereinsaktivitÀten sowie die Erledigung anfallender Verwaltungsarbeiten in Zusammenarbeit mit unserer Koordinatorin.

Beruflich und fachlich haben sie

  • Ein Examen in der Gesundheits-, Kranken- oder Altenpflege oder einen einschlÀgigen Fachhochschul- bzw. Hochschulabschluss (Bereich Pflege, Dipl. SozialpÀdagogik, Soziale Arbeit) sowie mindestens dreijÀhrige Berufserfahrung. Praktiker:innen aus diesen Bereichen sind willkommen.
  • Eine abgeschlossene Palliative-Care-Weiterbildung ist Voraussetzung, ein Koordinator:innen Seminar sowie ein Seminar zur Schulung der Leitungskompetenz sind von Vorteil.
  • Einen FÃŒhrerschein Klasse B.

Wir bieten:

  • Ein hohes Maß an SelbststÀndigkeit und Eigenverantwortung
  • Respektvolles Miteinander
  • RegelmÀßige Weiterbildungen und Supervision
  • Flexible Arbeitszeiten
  • VergÃŒtung angelehnt an den TVöD

Wenn Sie sich angesprochen fÃŒhlen, dann bewerben Sie sich bei uns!

Schicken Sie ihre Bewerbung per Mail an unseren 1. Vorsitzenden Jörg Seitz:

joerg.seitz@hospiz-eckental.de

Hier erhalten sie auch nÀhere AuskÌnfte unter 0151 65120090

Stellenanzeige zum Herunterladen

Die Engels-Fackel machte Station in Eckental

Die Engels-Fackel wird bei dem Kinder-Lebens-Lauf von Kinderhospiz zu Kinderhospiz durch ganz Deutschland weitergetragen, um auf die Situation von Kindern mit lebensverkÃŒrzenden Erkrankungen und deren Familien aufmerksam zu machen.
Startpunkt der Aktion war Berlin und am 18. Mai 2026 wurde die Engels-Fackel durch die Fahrradgruppe des TV 1848 Erlangen von Erlangen nach Eckental gebracht.
Markus Giegold vom House of Sports und 1. Vorstand von Kinder fÃŒr Kinder e.V. hatte diese Aktion nach Eckental geholt und dazu noch lokale Vereine eingeladen. Zusammen mit dem Erlanger Kinder- und Jugendhospizdienst hatten wir auch einen Stand und konnten uns und unsere Arbeit vorstellen. Christine Fuchs vom KHD Erlangen hatte alles fÃŒr eine Schatzkisten Malaktion mitgebracht.
Von einer Laufgruppe des House of Sports wurde die Fackel nach Heroldsberg zu Schwan-Stabilo weitergetragen.

Ein Baum des Gedenkens fÃŒr den Hospizverein

Eine außergewöhnliche Spende erhielt der Hospizverein von Hans-Dieter Jandt, dem Maler aus Oberschöllenbach. Hans-Dieter Jandt malte extra fÃŒr den Hospizverein ein großformatiges Bild, das kÃŒnftig als Baum des Gedenkens in den RÀumen des Hospizvereins Eckental mit Umgebung e.V. hÀngen wird. Dieses kraftvolle Bild, das er in lebhaften Farben gestaltet und strukturiert hat, strahlt Hoffnung und StÀrke aus. Der Baum verbindet symbolisch die feste Verankerung in der Erde und das Hinstreben zum Himmel, in den Bereich des Transzendenten. Mit herzlichem Dank nahmen die beiden Vorstandsmitglieder des Hospizvereins Eckental mit Umgebung e.V. Sabine Ziegler-Flosbach und Brigitte Luber dieses aussagekrÀftige Kunstwerk in Empfang. Auch wenn der blÀtterlose Baum noch sehr karg wirkt, so wird er mit der Zeit wieder neue BlÀtter bekommen, denn jedes Blatt an diesem Baum wird an einen verstorbenen Menschen erinnern, der von den ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen des Hospizvereins auf dem Weg zum Sterben hin begleitet wurde. Der Hospizverein freut sich sehr, dass Hans-Dieter Jandt zugesagt hat, im Herbst diesen Jahres eine Ausstellung seiner Werke in den RÀumen des Hospizverein zu gestalten

Foto von Wolfgang Luber

Von li. nach re. : Brigitte Luber (stellv. Vorsitzende), Sabine Ziegler-Flosbach (Leiterin AG Trauerbegleitung), Hans-Dieter Jandt (KÃŒnsler)

Retter auf vier Pfoten

Am 16.04.2026 fand im Rahmen eines HospizbegleiterInnen Abends die Vorstellung der BRK-Rettungshundestaffel in den RÀumen des Hospizvereins Eckental mit Umgebung statt. Doris Jung, Teamleitung der Begleithundestaffel mit ihrem ausgebildeten Hund Fritzi hat alle Teilnehmerinnen begeistert. Frau Jung berichtete von den unterschiedlichen Einsatzgebieten der Rettungshundestaffel. Dabei kommen FlÀchensuchhunde fÃŒr die Suche in größeren Gebieten mit HundefÃŒhrern, Mantrailer/ Personensuchhunde fÃŒr vermisste Personen oder bei Erdbeben/ VerschÃŒttungen TrÃŒmmersuchhunde zum Einsatz.

Einige „berentete“ Rettungshunde, werden zu Besuchs- und Lesehunde ausgebildet. Diese kommen in Pflegeheimen und Schulen, oder bei schwer erkrankten Kindern, zum Einsatz. Hierbei besteht eine Kooperation mit dem Kinderpalliativzentrum der Uniklinik Erlangen. Bei den Besuchshunden steht mehr der therapeutische Ansatz im Vordergrund. Die Hundehalter und ihre Besuchshunde sind ehrenamtlich tÀtig und werden von Fr. Jung passend zugeteilt.

Wir haben uns sehr Ìber die AusfÌhrungen von Frau Jung und Ìber die Zuneigungsbekundungen von Dackel Fritzi gefreut und Fritzi verschlang ihr Dankeschön-Geschenk mit Begeisterung.

An unserem 25-jÀhrigen JubilÀumssommerfest am 28.06.2026 werden ab ca. 11:00 Uhr einige „Retter auf vier Pfoten“ mit ihren HundehalterInnen ihr Können zeigen.

Foto von Gaby Dettmann

Von li. nach re. : Doris Schmidt (Koordinatorin), Doris Jung mit Dackel Fritzi (Teamleitung Besuchshunde), Sabine Ziegler-Flosbach (Beisitzerin Hospizverein)

Festgottesdienst zum 25-jÀhrigen JubilÀum des Hospizvereins im MÀrz 2026

Der Dankgottesdienst zum 25-jÀhrigen JubilÀum des Hospizvereins fand in der Friedenskirche Eckenhaid statt.
Pfarrer Dr. Stefan Opferkuch, der Hausherr der Kirche, ÃŒbernahm die BegrÌßung und Gemeindereferentin, Bianka LebkÃŒchler, Pfarrer Thilo Auers und Pastor Jörg Seitz, 1. Vorsitzender des Hospizverein, gestalteten den Gottesdienst.
Einen Einblick Ìber das jahrelange Wirken des Hospizvereins konnte man sich durch verschiedene Erfahrungsberichte verschaffen, vorgetragen von Helmut Koch, Dorothea Fink, Sabine Ziegler-Flosbach und Thomas Wörle. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes Ìbernahmen Johanna Löwing an der Orgel und die Harfenistin Barbara Regnat.
Im Anschluss an den Gottesdienst folgten Grußworte durch den Landrat Alexander Tritthart, Bezirks- und KreisrÀtin Dr. Ute Salzner, den 3. BÃŒrgermeister Felix Zosel und den Heroldsberger BÃŒrgermeister Jan König. FÃŒr den Eckentaler Seniorenbeirat, der mit zu der GrÃŒndung des Hospizvereins beigetragen hatte, sprach deren 1. Vorsitzende Dorothea Geiger-Pieger.
Dorothea Fink, MitbegrÃŒnderin und mittlerweile Ehrenvorsitzende des Hospizvereins, berichtete von ihren BeweggrÃŒnden, sich der Hospizarbeit zu widmen.
Nach dem offiziellen Teil der JubilÀumsfeier ließen die Besucher den Abend im Nebenraum der Friedenskirche bei GesprÀchen und lockerer Unterhaltung ausklingen.

  • Vorsitzender Jörg Seitz

Landrat Alexander Tritthart und Ehrenvorsitzende und GrÃŒnderin Dorothea Fink

Vernissage mit Werken von Werner Baur im MÀrz 2020

Im Jahr 2020 konnte der Hospizverein bereits die Bilder des Eckentaler KÃŒnstlers Werner Baur in seinen RÀumen ausstellen. Zur Freude der Initiatorinnen ergab sich nun erneut die Möglichkeit zu einer weiteren Fotoausstellung mit dem Motto „Schöpfung“.
Viele interessierte Besucher folgten der Einladung zur Vernissage am Freitag, 27. MÀrz 2026 in den RÀumen des Hospizvereins, bei der Werner Baur seine Kunstwerke mit großer Begeisterung vorstellte und die Techniken erklÀrte. Es handelt sich um Arbeiten der experimentellen Fotografie. Es sind Motive, die mit bewusster BewegungsunschÀrfe aufgenommen wurden. Die Belichtungszeit variiert von einer halben Sekunde bis ca. drei Sekunden, ohne Stativ, nachgearbeitet wurden die Aufnahmen mit Adobe Photoshop.
Der KÌnstler ist 1948 in NÌrnberg geboren, absolvierte eine zeichnerische Ausbildung im Grafischen Gewerbe, seit 1997 ist er kÌnstlerisch aktiv. Er schied im Jahr 2009 aus dem Berufsleben aus und widmet sich seitdem ganz der Kunst. Seine Weiterbildungen umfassten sowohl ein Gaststudium an der Akademie der Bildenden KÌnste in NÌrnberg als auch Kurse bei verschiedenen KÌnstlern und an privaten Kunstakademien. Das vielseitige Wirken des KÌnstlers umfasst Zeichnungen, Assemblagen, Acrylbilder, Skulpturen, Fotografie und etliches mehr; seine Kunstobjekte wurden bereits im In- und Ausland und auch in unserer nÀheren Umgebung, wie dem Eckentaler Rathaus, ausgestellt.

Die Bilder können kÀuflich erworben werden, dabei gehen 20% des Erlöses an den Hospizverein. Zu den BÌroöffnungszeiten (Montag und Donnerstag 9-12 Uhr, Mittwoch 15-17 Uhr) oder nach Vereinbarung kann die Ausstellung bis 15. Juni besucht werden.

v.l. Werner Baur mit den beiden Hospizbegleiterinnen Petra Schulze und Ruth Neubauer-Petzold

„Herbstwald“

Weiterbildung der Hospizbegleiter:innen ÃŒber Kinesiologie

Gestern trafen sich die aktiven Hospizbegleiter:nnen und konnten von Frau Sigrid Nicol, Begleitende Kinesiologin erfahren, was Kinesiologie bedeutet wie sie entstanden ist. Auch hat sie uns die UrsprÌnge dieser Körperarbeit, die in der traditionellen chinesischen Medizin liegt, erklÀrt. Durch ihre Kompetenz und die lebendigen Berichte aus ihrer praktischen Arbeit konnten wir viel von diesem Vortrag mitnehmen.

Homepage – Sigrid Nicol – begleitende Kinesiologie

Aktion Blumenzwiebeln

In der vergangenen Woche traf sich unsere Hospizmitarbeiterin Karin Koeppe mit 2 weiteren Hospizbegleitern, um gemeinsam mit 2 Gemeindearbeitern die in großer Anzahl eingegangenen Blumenzwiebeln an verschiedenen Stellen vor dem Eschenauer Friedhof einzupflanzen.

Die Idee zu einer Blumenzwiebelaktion hatte Karin Koeppe, und sie Ìbernahm die Organisation beginnend mit der Genehmigung durch den Markt Eckental, die Sammlung und die Lagerung der Blumenzwiebeln. Am Eingang zum Hospizverein sowie in den drei Eckentaler Friedhöfen wurden Sammelkisten aufgestellt, die erfreulicherweise ab Ende MÀrz bis Ende April wöchentlich gefÌllt waren mit Tulpenzwiebeln, Hyazinthen, Narzissen und sonstigen FrÌhblÌhern.

„Was symbolisiert eindrucksvoller das Wunder des Lebens, den Abschied und den Neubeginn als eine Blumenzwiebel“, das sind Karin Koeppes Worte und entsprechend dieser Aussage hoffen wir sehr, dass sich im nÀchsten FrÃŒhjahr viele Menschen an einer tollen FrÃŒhlingspracht erfreuen können.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich beim Bauamt des Marktes Eckental und den Gemeindearbeitern bedanken, die von Anfang an sowohl die Idee als auch die DurchfÌhrung der Aktion voll unterstÌtzt haben. Herzlichen Dank auch an die HelferInnen bei der Pflanzaktion.

MarktschreiberInnen spenden erneut an den Hospizverein

Die MarktschreiberInnen Landkreis Erlangen – Höchstadt brachten ihre WertschÀtzung des Ehrenamtes zum wiederholten Male zum Ausdruck, indem sie dem Eckentaler Hospizverein erneut eine großzÃŒgige Spende ÃŒberreichten.

Die mittlerweile fÃŒnfte Veröffentlichung der Schreibgruppe, eine Sammlung aus lyrischen Gedichten und sowohl witzigen als auch ernsten, berÃŒhrenden ErzÀhlungen, mit dem Titel „Ach – Liebe“, fand viele Abnehmer. Bereits im letzten Jahr ging der Reinerlös von 4200 Euro zu gleichen Teilen an den Eckentaler Hospizverein und an den Frauennotruf Erlangen. Zur großen Freude der Hospizmitarbeiterinnen und –mitarbeiter wurde der Spendenbetrag nun um weitere 500 Euro erhöht.

Den MarktschreiberInnen gilt unsere Bewunderung und Anerkennung, da sie alle bisher veröffentlichten BÃŒcher in ehrenamtlicher Arbeit erstellten und mit dem Erlös regelmÀßig gemeinnÃŒtzige Organisationen unterstÃŒtzen.

Die MarktschreiberInnen ÃŒbergaben die großzÃŒgige Spende an die VorstÀnde des Hospizvereins (von links: Irmi Knappe, Petra Schulze, Erika Lechner, Jörg Seitz, Hanne Mausfeld, Ulrich Haas). Der 1. Vorsitzende, Jörg Seitz, bedankte sich herzlich im Namen des Hospizvereins bei den MarktschreiberInnen.

Ein ungewöhnlicher Clown – im November 2024

Kaala Knuffl gab Einblick in ihre vielseitige Arbeit als Clown

Wenn man nach der Definition von „Clown“ sucht, findet man: Ein Clown ist ein Artist, dessen primÀre Kunst es ist, Menschen zum Lachen zu bringen 

Das trifft auf Kaala Knuffl, alias Birgit Sauerschell, erst mal nicht zu. Bei ihr handelt es sich um einen Clown, der z.B. auch zu Beerdigungen gebucht werden kann. Hier ist er Mittler zwischen Tod und Leben und kann durch poetische Momente eine andere, tiefe, vielleicht magische AtmosphÀre schaffen. Kaala Knuffl arbeitet aber auch als Kinder-Begleit-Clown, der sich wÀhrend einer Trauerfeier um die Kinder der nahen Angehörigen kÌmmert, und als Klinik-Clown, der auf Kinderstationen oder auch in Alten- und Pflegeheimen auftritt, um zu trösten, um Hoffnung und Zuversicht zu spenden oder einfach den Menschen ein LÀcheln ins Gesicht zu zaubern.

Birgit Sauerschell hat als diplomierte Psychologin bereits in der Suchtberatung und anderen Bereichen gearbeitet, bevor sie 2007 eine Clownschule in Freising besuchte, und feststellte, dass sie als Clown die Menschen emotional berÌhren und durch spielerische Leichtigkeit und spontanes Eingehen auf die jeweiligen Situationen bezaubern kann. Aus ihrem langjÀhrigen Engagement als Klinik-Clown entstand die Idee des Trauerclowns. Sie kommt als Trauerrednerin oder als poetische ErgÀnzung zu einer Trauerfeier, entweder nach vorher erfolgter Absprache mit den Verstorbenen oder nach den WÌnschen der Angehörigen.
FÃŒr die Hospizbegleiterinnen und –begleiter war es ein interessanter Abend, der ihnen Einblick in die vielseitige Arbeit des etwas anderen Clowns Kaala Knuffl verschaffte, ein Clown, der sich auf ungewöhnliche Art mit dem Sterben auseinandersetzt.

www.kaala-knuffl.de

Birgit Sauerschell mit Vorstandsmitglied Petra Schulze (vlnr)

Leben und Tod gehören im Judentum zusammen- Vortrag im November 2024

Ein Vortrag Ìber dieses Thema durch Frau Dr. Rajaa Nadler, Mitglied des Vorstands Freundes- und Förderkreis Synagoge Ermreuth e.V., war informativ und sehr interessant.
Frau Dr. Nadler ist in Syrien geboren, ist maronitische Christin und wuchs mit der aramÀischen Sprache auf. Bis vor kurzem war sie die Leiterin der Synagoge Ermreuth und es war ihr stÀndiges Bestreben, die vorhandenen Spuren jÌdischen Lebens zu bewahren.
Nun ist sie im Ruhestand und zur Freude der Ehrenamtlichen des Eckentaler Hospizvereins konnte sie als Referentin ÃŒber die Sterbekultur im Judentum gewonnen werden.
Sie informierte darÌber, wie respektvoll sterbende Menschen behandelt werden, welche Ehre dem Leichnam erwiesen wird und wie die Familie nach dem Tod ihres Angehörigen ihre Trauer zum Ausdruck bringt und wie sie sich wÀhrend der Trauerzeit, ihren Konventionen entsprechend, verhÀlt.

Die Hospizbegleiter waren sehr interessiert an der Geschichte der Juden, so dass Frau Dr. Nadler nach dem Vortrag viele Fragen zu beantworten hatte.

Foto (von links): Die Koordinatorin, Iris Wotschach, bedankte sich bei der Referentin, Frau Dr. Rajaa Nadler.

Vortrag zum Thema „Humanes Sterben“ im November 2024

Jeder Mensch hat ein Recht auf Selbstbestimmung am Lebensende, das hat das Bundesverfassungsgericht im Februar 2020 bestÀtigt und das Verbot der Suizidhilfe aufgehoben. Auch wir vom Hospizverein wurden bereits mit Fragen zum Àrztlich assistierten Suizid konfrontiert, aus diesem Grunde ist es wichtig, dass wir uns so viel wie möglich informieren.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hospizvereins hatten kÌrzlich die Möglichkeit, einen Vortrag einer Referentin der Deutschen Gesellschaft fÌr Humanes Sterben (DGHS) anzuhören.
Petra Friemel ist ehrenamtliche Ansprechpartnerin der DGHS. Sie informierte ausfÃŒhrlich ÃŒber das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Februar 2020 und ÃŒber den rechtlichen Rahmen, den es fÃŒr Ärzte in Deutschland gibt, wenn sie bei einem wohlerwogenen und selbstbestimmten Suizid eines ihrer Patienten assistieren. ErklÀrt wurde auch, wie die Vermittlung einer Àrztlichen Freitodbegleitung ÃŒber die Deutsche Gesellschaft fÃŒr Humanes Sterben erfolgt und es war interessant zu erfahren, wie unsere europÀischen NachbarlÀnder mit diesem Thema umgehen.
Das Thema beschÀftigte die Zuhörer, das wurde deutlich an den vielen Fragen, die sie nach dem Vortrag an Petra Friemel richteten.

Foto: (von links) Petra Schulze, Vorstandsmitglied beim Hospizverein, bedankte sich bei der Referentin, Petra Friemel.

Vorstellung „Hundebesuch in der Begleitung“ im MÀrz 2024

Frau Wagner kam mit ihrem Hund Pucki zu uns und hat von ihrer Idee uns in der Sterbebegleitung oder auch im Besuchsdienst zu unterstÌtzen. Sie erzÀhlte sehr anschaulich von den positiven Auswirkungen, die ihr Hund in ihrer Grundschulklasse hat. Sie nimmt ihn jeden Tag mit in die Schule und so haben die Kinder ein Lebewesen und Ansprechpartner fÌr alle GefÌhle und Emotionen, die im Unterricht zu Tage treten können. Sie hat mit ihm eine Hundeschulausbildung absolviert. Durch seine ruhige Ausstrahlung wirkt er sehr ausgleichend und beruhigend auf die Kinder. Und das könnte auch unseren Patienten zugutekommen. Frau Wagner bietet sich an, zu manchen Begleitungen dazu zu kommen.

Hund Pucki

Am Hospizabend haben wir gemeinsam darÌber nachgedacht, wie das praktisch ablaufen könnte:

Jede Hospizbegleiterin kennt ihren Patienten am besten. Und kann durch den gemeinsamen Besuch verschiedene Interessen verfolgen:

Beruhigend auf einen unruhigen Patienten einwirken
Motivation spazieren zu gehen, denn in Begleitung eines Hundes macht das doch viel mehr Spaß
Ängstliche Patienten durch ein lebendiges warmes Lebewesen Halt und Vertrauen zu geben
Trauer ÃŒberwinden durch die vorurteilsfreie Zuwendung eines Tieres
Sicher hatten einige Patienten frÃŒher selbst Tiere und so kann eine positive Erinnerung zu intensiverem Kontakt fÃŒhren
Bei dementen Patienten, die sich schon sehr in sich zurÃŒckgezogen haben, kann sich der Besuch eines Tieres positiv auswirken.

Ausstellung mit Werken von Birte Maußner vom November 2024 bis MÀrz 2025

Menschen, die vor einer TÃŒr warten, sich anlehnen und trÀumen, die auf den Stufen sitzend erwartungsvoll die Straße beobachten 
 – dies ist eine Serie von sechs Bildern, Aquarellen mit Gouache, die Birte Maussner zur Zeit im Hospizverein ausstellt.

Zur Eröffnung am 18.11.2024 kamen rund vierzig Kunstinteressierte aus Eckental und Umgebung, um sich die GemÀlde in Acryl und Mischtechnik anzuschauen, bei einem Glas Sekt zu plaudern und vom reichhaltigen Buffet zu naschen. Zwei fast abstrakt wirkende Landschaftsdarstellungen hatten sich schnell verkauft. 20 % des Erlöses spendet die KÌnstlerin dankenswerterweise dem Hospizverein.

v.r.n.l.: Birte Maußner mit Hospizbegleiterin Erika Lechner

Birte Maussner reist oft in ihre ‚Herzensheimat’ SÃŒdfrankreich und lÀsst sich von den warmen strahlenden Farben und der intensiven AtmosphÀre inspirieren: Sie dokumentiert in Skizzen und Fotographien ihre EindrÃŒcke, die sie dann spÀter Zuhause im Atelier in erinnerungsstarke GemÀlde verwandelt.
Birte_Maussner_Ausstellung
Zuvor hatte sie auch als Töpferin gearbeitet und Schmuck entworfen, doch gilt in den letzten zwei Jahrzehnten ihre Leidenschaft der Malerei. Neben Landschaften sind auch korrespondierende Gegen-Bilder ausgestellt, etwa „Einsamkeit“ neben „Beziehungen“, die in symbolischen Formen und intensiven dunklen Farben diese GefÃŒhle spiegeln. Außerdem können Kunstkarten mit Weihnachtsmotiven der KÃŒnstlerin gekauft werden.
Nicht nur die Kunst erzÀhlt Geschichten und öffnet TÌren, auch der Hospizverein steht allen Menschen offen, die sich in den Grenzsituationen einer Krankheit, des Trauerns oder Abschiednehmens befinden.

Weitere Infos ÃŒber Birte Maußner: Instagram: birte 1964 Facebook: Birte Maussner

Herausforderung Alzheimer-Krankheit

Vortrag von Prof. Dr. Elmar GrÀßel, UniversitÀt Erlangen-NÃŒrnberg im MÀrz 2024

Zur großen Freude der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Eckentaler Hospizvereins war der Vortrag von Prof. GrÀßel außerordentlich gut besucht.

Prof. Dr. Elmar GrÀßel ist Leiter des Zentrums fÃŒr Medizinische Versorgungsforschung am UniversitÀtsklinikum Erlangen. Mit ihm hat der Hospizverein einen Àußerst kompetenten Fachmann gewonnen, der ÃŒber die verschiedenen Demenzformen, hauptsÀchlich die am hÀufigsten auftretende Alzheimer-Demenz, ausfÃŒhrlich informierte.
Prof. GrÀßel verstand es, mit fÃŒr Laien verstÀndlichen Worten, den interessierten Zuhörern die Ursachen und Risikofaktoren, Symptomatik sowie die VerlÀufe einer Demenzerkrankung nahezubringen.
In seinem Vortrag wurde auch deutlich, dass es neuerdings Medikamente gibt, die helfen können, den Verlust der geistigen FÀhigkeiten zu verzögern, allerdings kann Alzheimer-Demenz bislang nicht geheilt werden. Zur PrÀvention ist allen voran eine gesunde und ausgewogene ErnÀhrung wichtig, auch nichtmedikamentöse Maßnahmen wie GedÀchtnis- und OrientierungsÃŒbungen sowie sportliche AktivitÀten seien ebenso förderlich wie ein stabiles und tolerantes Umfeld, um die SelbststÀndigkeit von Betroffenen im Alltag lÀnger zu erhalten und dadurch ihre LebensqualitÀt zu erhöhen, so Prof. GrÀßel.

Dass das Thema Demenz bei den meisten Besuchern des Vortrages prÀsent ist, wurde durch die vielen Fragen, die von Prof. GrÀßel noch beantwortet wurden und auch durch das Berichten von persönlichen Erfahrungen, die Angehörige von Dementen bereits gemacht haben, deutlich.

Erfreulich war auch, dass die Eckentaler BÃŒrgermeisterin Ilse Dölle bei ihren BegrÌßungsworten darauf hinwies, dass sich der Markt Eckental als „Demenzfreundliche Kommune“ etablieren möchte. Dazu soll ein Konzept erstellt werden, das die Lebensbedingungen fÃŒr Menschen mit Demenz verbessert. Offenbar haben die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des Eckentaler Hospizvereins mit der Organisation dieses Vortragsabends einen breiten Bedarf unserer Bevölkerung getroffen!

Die Folien zum Vortrag von Prof. GrÀßel können hier als PDF herunter geladen werden.

Foto (von links): Frieder Schultz, stellv. Vorsitzender des Hospizvereins, bedankte sich bei Prof. GrÀßel fÃŒr die ausfÃŒhrlichen Informationen zum Thema Demenz

GroßzÃŒgige Förderung durch Paula Kubitscheck-Vogel-Stiftung

Seit 01. September 2025 arbeitet Doris Schmidt als hauptamtliche Koordinatorin beim Hospizverein. Um auch durch die Krankenkassen als förderfÀhig anerkannt zu werden, muss sie eine Vielzahl von Aus- und Fortbildungen absolvieren. Erst nach Abschluss kann sie Ìber die Krankenkassen refinanziert werden. Dies stellt den Hospizverein vor erhebliche Herausforderungen.

UnterstÃŒtzung kommt von der Paula Kubitscheck-Vogel-Stiftung. Diese setzt sich aus Überzeugung und mit Leidenschaft fÃŒr den Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung in Bayern ein. Ein spezielles Programm unterstÃŒtzt dabei kleinere Hospizvereine in der Zeit, in der eine Koordinatorin noch nicht refinanziert wird.

Jetzt kommt auch der Hospizverein Eckental in den Genuss einer solche Förderung. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Paula Kubitscheck-Vogel-Stiftung fÃŒr die großzÃŒgige Förderung , sowie auch fÃŒr die freundliche und unbÃŒrokratische UnterstÃŒtzung bei der Antragstellung. Das hilft dem Verein sehr, diese nicht ganz einfache Phase gut zu bewÀltigen.

Lesung zum 10-jÀhrigen JubilÀum des Vereins FLEck e.V.

Hospizabend mit den MarktschreiberInnen Eckental

Die öffentliche Lesung der MarktschreiberInnen Eckental und GÀste fand im vollbesetzten Veranstaltungsraum des Hospizvereins statt. Acht Autorinnen und Autoren lasen aus dem neu veröffentlichten Buch mit dem Titel „fremd im Paradies“ entweder eigene oder auch die von anderen aus der Schreibgruppe verfassten Texte. Die Bandbreite der TextbeitrÀge reichte von ergreifenden Erfahrungsberichten und berÃŒhrenden Erlebnissen bis hin zu lustigen Episoden.

AnlÀsslich des vor kurzem gefeierten 10-jÀhrigen JubilÀums von FLEck e.V. wurde beschlossen, dass der gesamte Reinerlös des Buches und alle damit verbundenen Spenden an diese FlÌchtlingshilfe gehen. Zur Freude der ehrenamtlichen HospizmitarbeiterInnen wurde allerdings der Erlös an dem Abend der Lesung spontan dem Hospizverein Ìbergeben.

Die Koordinatorin des Hospizvereins, Doris Schmidt, bedankte sich bei der Leitung der Schreibgruppe, Hanne Mausfeld und Ulrich Haas, sowie den AutorInnen fÃŒr die Spende.

Mit dem ASB-WÃŒnschewagen zur Championsleague

Hospizbegleiter organisiert Fahrt zum Bayern-Spiel fÃŒr Schwerkranken

Ich habe einen großen Wunsch als FC Bayern-Fan: Ein Spiel in der Allianz-Arena erleben! Aber ich sitze im Rollstuhl, bin krank und lebe im Seniorenheim Martha Maria.

Das war die Situation von Harald. Doch WÃŒnsche werden wahr, denn es gibt Wolfgang Köstner, ehrenamtlicher Mitarbeiter des Hospizvereins Eckental mit Umgebung e.V., und es gibt Thomas Wöhrle, der sich außerdem noch als WÃŒnschewagenfahrer beim ASB engagiert. Und dann gibt es noch Frau Claudia Rutzki, Haralds langjÀhrige Betreuerin, die ihre Zustimmung gab, damit der MÃŒnchen-Tour nichts mehr im Wege stand. Wolfgang Köstner kÃŒmmert sich um Harald seit vielen Jahren im Rahmen des Besuchsdiensts des Hospizvereins und beide sind inzwischen „ziemlich beste Freunde“ geworden. Und so konnten wir Harald diesen großen Wunsch am 9. Dezember 2025 erfÃŒllen! Um 14 Uhr starteten wir mit dem WÃŒnschewagen: Alles an Bord, Rollstuhl, Fußsack, Tabletten und Bayern-KÀppi.

Aber vorher war einiges zu organisieren und so ganz reibungslos verlief alles doch nicht: Viele Formulare mussten ausgefÌllt werden, Àrztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung, dass gegen diese Fahrt keine Einwendungen vorliegen waren zu besorgen, Medikamentenplan. Die Belegschaft vom Martha Maria unterstÌtzte die Vorbereitungen und war sehr hilfsbereit.

Wir starteten wie geplant, doch dann mussten wir die Autobahn wegen eines Unfalls verlassen und verloren dabei 45 Minuten. Dann wollten wir in der RaststÀtte FÃŒrholzen noch einen Cheesburger bei McDonald verzehren (Haralds Lieblingsessen), allerdings war dieser außer Betrieb wegen Computerproblemen; so fuhren wir weiter bis Eching zu McDonalds, also wieder runter von der Autobahn. Damit wir Zeit sparten aßen wir die Hamburger im ASB-Bus.

Endlich waren wir da. Die Augen von Harald leuchteten, als er die rot strahlende Allianz-Arena erblickte. In den Katakomben des Stadions wurden wir sehr freundlich empfangen. Thomas Wörle und seine Kollegin Simone Kreppner regelten alles, Simone hatte sogar noch einen Bayern-Schal fÌr Harald dabei, so war Haralds Outfit komplett. Auf der Empore hatten wir einen erstklassigen Platz mit einem hervorragenden Blick zum sportlichen Geschehen auf dem Rasen und erlebten die begeisterten Zuschauer mit ihren Fahnen und GesÀngen. Anpfiff 18.45 Uhr!

Das Spiel verlief nach Haralds WÃŒnschen, meistens spielten die MÃŒnchner auf das gegnerische Tor und trotzdem hieß es auf einmal 0 : 1 fÃŒr Sporting Lissabon. Doch am Ende stand es 3 : 1 fÃŒr die Bayern. Gut gelaunt durch den erhofften Sieg seiner Bayern, traten wir die Heimreise an. Im Bus hatte Harald freudestrahlend viel zu erzÀhlen von dem Erlebten. Denn seine Lieblingsspieler Neuer, Kane, Gnabry, Karl und die anderen hatte er so nah noch nie erleben können und die Stimmung der Fans bekommt man am Fernseher auch nicht so mit. Gegen 24 Uhr kamen wir wieder im Seniorenheim Martha Maria an und Thomas zauberte noch ein Erinnerungsfoto mit dem WÃŒnschewagen hervor. Ein großes Dankeschön an die ASBler Simone Kreppner und Thomas Wörle fÃŒr die unvergessliche Fahrt und fÃŒr die kompetente Betreuung fÃŒr Harald.

So sah das Spiel fÃŒr Harald aus …

Weihnachtsmarkt 2025

Himmlischer Besuch im Stand des Hospizvereins

Der Eckentaler Weihnachtsmarkt erfreut sich Àußerster Beliebtheit, dies konnte man an den zahlreichen Besuchern sehen, die am vergangenen Wochenende durch die festlich geschmÃŒckten Buden spazierten. Das Angebot der vielen WeihnachtsstÀnde variierte von hÃŒbschen Geschenkideen, leckeren SÌßigkeiten bis hin zu herzhaften Gerichten und köstlichen GetrÀnken.

FÃŒr den Eckentaler Hospizverein ist es bereits Tradition, dass er ebenfalls mit einem Verkaufsstand vertreten ist. Die Hospizbegleiterinnen und –begleiter boten selbstgebackene PlÀtzchen, köstliche hausgemachte Marmeladen, gebastelten Weihnachtsschmuck, handgearbeitete HÀkeltiere, Topflappen und vieles mehr zum Verkauf. Das Highlight des Abends war der Besuch des Eckentaler Christkinds im Stand des Hospizvereins. FÃŒr die Marktbesucher sowie die Hospizbegleiterinnen, die als Standbesatzung eingeteilt waren, war das eine tolle Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit.

Hospizabend zum Thema „Leben und Tod im Buddhismus“ im November 2025

Am Donnerstag, den 20.11.2025 fand der interessante Vortrag „Leben und Tod im Buddhismus“ von Herrn Götzenberger und Frau Burkard-Seitz statt.
Beide sind langjÀhrige Mitglieder im Buddhistischen Zentrum Erlangen, in dem der tibetische Buddhismus gelehrt und praktiziert wird.
ZunÀchst stellte Herr Götzenberger die wesentlichen Merkmale des Buddhismus vor.
Anschließend referierte Frau Burkard-Seitz, die selbst Krankenschwester auf einer Intensivstation ist, ÃŒber die buddhistische Sicht auf Sterben und Tod.
Von den 17 teilnehmenden Hospizbegleiterinnen und -Begleitern wurden viele Fragen gestellt, besonders das Thema Wiedergeburt wurde kontrovers diskutiert.

Koordinatorin Doris Schmidt bedankt sich bei Frau Burkard-Seitz und Herrn Götzenberger

Seminar zum Thema „NÀhe und Distanz“ in Bamberg im November 2025

Vom 14. bis 16. November 2025 fand eine Weiterbildung zum Thema „NÀhe und Distanz in anspruchsvollen Begleitungen“ an der Hospizakademie in Bamberg statt, an der 13 Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter teilnahmen.

Am ersten Nachmittag gab es zunÀchst die Möglichkeit, das benachbarte Kinderhospiz zu besichtigen. Familien von betroffenen Kindern (genannt GÀste – im Alter von 0-26 Jahren), können hier eine Auszeit nehmen und Erholung finden – bis zu 28 Tagen im Jahr. Die Kosten fÃŒr die GÀste trÀgt die Krankenkasse, die Unterbringung der Eltern und Geschwister im Haus wird ÃŒber Spenden finanziert!
Es gibt 12 PlÀtze, aber nur 8 können derzeit vergeben werden, da zu wenig Personal verfÃŒgbar ist! Bis zu 160 Familien kommen regelmÀßig, das Kinderhospiz ist bereits fÃŒr 2026 ausgebucht.
Die RÀume sind sehr ansprechend, bieten Ruhe und RÌckzug, aber auch Anregung und Ablenkung und strahlen eine rundum angenehme und bunte AtmosphÀre aus.

Impressionen aus dem Kinderhospiz

Am Samstag fÃŒhrte Frau Oppelt durch die Fortbildung. Das Seminar war fÃŒr alle, die Sterbebegleitungen oder Trauerbegleitungen ehrenamtlich machen, sehr hilfreich und interessant.

Wie kann man eine gesunde Balance zwischen NÀhe und Distanz entwickeln?
Wie die persönlichen Grenzen und die Grenzen des GegenÌbers wahren?
Wie kann die Wahrnehmung von Achtsamkeit als Schutz fÃŒr mich und den anderen dienen?

Diese und viele weitere Fragen wurden in Vortrag, Übungen und Gruppenarbeit erörtert.

An den beiden Abenden gab es aber auch viel Zeit fÌr gemeinsames Kennenlernen, gegenseitigen Austausch und GesprÀche.

StadtfÃŒhrung in Forchheim im Oktober 2025

Am 2.10.2025 stand der Ausflug nach Forchheim mit StadtfÌhrung auf dem Programm. Trotz des kalten Wetters kamen doch sehr viele und warteten geduldig auf die StadtfÌhrerin, die den Termin vergessen hatte. Nach einem klÀrenden Anruf fand die FÌhrung dann doch statt. Wir bekamen tiefere Einblicke, die Lust auf mehr machten. Durchgefroren trafen wir uns dann im Stadtlokal und wÀrmten uns dort beim geselligen Beisammensein wieder auf. Ein gelungener Nachmittag und ein schöner Abend.

Welthospiztag 2025

11. Oktober 2025

Hospiz – Heimat fÃŒr Alle

Seit den AnfÀngen steht die Hospizbewegung fÌr SolidaritÀt und Vielfalt.

Zehntausende ehren- und hauptamtlich engagierte Menschen begleiten und versorgen Schwerstkranke und Sterbende unabhÀngig von NationalitÀt, Religion, Einkommen oder sexueller Orientierung. Dabei liegt der Fokus auf der Vielfaltsdimension „Herkunft“. So soll SolidaritÀt mit geflÃŒchteten Menschen, die hospizliche Willkommenskultur und die klare Positionierung gegen Rassismus erzÀhlt und zugleich Vielfalt im Sinne von InterkulturalitÀt im Ehrenamt thematisiert werden.

Vor dem Hintergrund dieser Überlegungen lautet das Motto 2025

Heimat ist, was Menschen, die zu uns kommen, verlassen. Heimat ist das, was sie suchen, gerade auch am Lebensende. Ehrenamt kann ein StÃŒck Heimat sein.

− Die Hospizidee ist die gedankliche Heimat all derer, die Rassismus ablehnen, solidarisch sind, Willkommenskultur leben.

− Der Tod als letzte Heimstatt aller Menschen.

Es macht die Hospizidee – egal ob ambulant oder stationÀr umgesetzt – zu einer Haltung, die Zugehörigkeit, WÃŒrde und Mitmenschlichkeit unabhÀngig von Herkunft oder Glauben anbietet. Wir als Hospizverein Eckental mit Umgebung sind da fÃŒr alle und bieten folgende UnterstÃŒtzungsleistungen an:

– Ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienst

– Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen und ihren Angehörigen zu Hause, in der Klinik oder einer Pflegeeinrichtung

– Betreuung und Begleitung schwerstkranker Kinder und Jugendlicher mit ihren Familien

– Begleitung immobiler und allein lebender Menschen durch Besuchsdienste zuhause und in stationÀren Einrichtungen, falls freie KapazitÀt an Hospizbegleitern vorhanden ist

– Einsatz fÃŒr eine bestmögliche Schmerztherapie unter Zusammenarbeit mit SAPV (Spezialisierte ambulante Palliativversorgung) Erlangen, dem Kinderhospizdienst-Zentrum fÃŒr die Region Ober- und Mittelfranken, den Palliativstationen, den stationÀren Hospizen, Kliniken und Ärzten

– Begleitung von Angehörigen durch die Zeit des Abschiednehmens und der Trauer mit Angeboten fÃŒr EinzelgesprÀche und einem offenen Trauercafé

– VortrÀge und kostenlose Information zu den AbschlÃŒssen von PatientenverfÃŒgung, Vorsorgevollmacht und BetreuungsverfÃŒgung

– Zusammenarbeit mit Kirchen, Gemeinden, Schulen, VerbÀnden, SeniorenbÃŒros, um mit Informationsveranstaltungen eine bewusste Haltung zu Sterben und Tod in unserer Gesellschaft zu erreichen – dies unter Ablehnung von aktiver Sterbehilfe

– Vorstellung des Hospizvereins an Schulen, um bereits Jugendliche mit dem Hospizgedanken vertraut zu machen

– Veröffentlichungen in der regionalen Presse, um die Hospizidee noch mehr in das Bewusstsein der Menschen zu rÃŒcken

Wenn Sie unsere Dienste in Anspruch nehmen wollen, wenn Sie weitere Fragen haben oder wenn Sie gerne bei uns mitarbeiten möchten, rufen Sie uns an. Gerne werden Sie unsere Koordinatorinnen Doris Schmidt und Frieda Meier auch aufsuchen und alles Weitere mit Ihnen besprechen.

Hospizverein Eckental mit Umgebung e.V.

Ambazac Str. 10, 90542 Eckental

Mo. u. Do. 9 – 12 Uhr, Mi. 14 – 17 Uhr

09126-2979880 oder 0173-3545904

info@hospiz-eckental.de

Hospizabend „Basale Stimulation“ im September 2025

Hospizabend „Basale Stimulation“ im September 2025

Am 17.09.2025 fand in den RÀumen des Hospizvereins der Workshop Basale Stimulation, mit der Dozentin Eva Linke M.A., u.a. Krankenschwester und Praxisbegleiterin fÌr Basale Stimulation, statt.
Insgesamt haben sich zehn Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter, mit Matten, HandtÃŒchern und bequemer Kleidung ausgerÃŒstet, eingefunden.
Eingangs erfolgte eine Vorstellungsrunde der Teilnehmenden mit ihren Wirkungsfeldern.
Danach erhielten wir einen kurzen Einblick in die Theorie der Basalen Stimulation. Nach dem Psychologen Manfred Holodynski gibt es vier universelle und voraussetzungslose Motive von Menschen (Holodynski, 2009):

  • Leidvermeidung (Wohlbefinden/ Gesunderhaltung)
  • Bindung (Anschluss/ Zugehörigkeit)
  • Neugier (Erkundung)
  • Wirksamkeit

Mit diesem Wissen sind wir in den praktischen Teil ÃŒbergegangen. Dabei suchte sich jeder einen Partner, bzw. eine Partnerin, um sich abwechselnd die Hand zu massieren. NatÃŒrlich unter BerÃŒcksichtigung der im Vorfeld erfahrenen Techniken.
Insgesamt haben wir einen sehr informativen und fÃŒr die Hospizarbeit wertvollen praktischen Abend erlebt.
Bedankt haben wir uns bei Frau Linke fÃŒr diese tolle Erfahrung mit einem herbstlichen Blumengesteck:

V.l.: Eva Linke mit der Koordinatorin Doris Schmidt

Helfen in seelischer Not

Hospizabend im Juli 2025

Ende Juli fand der Workshop „Helfen in seelischer Not“ statt. Frau Spörl-Springer gestaltete den Abend fÃŒr uns alle sehr abwechslungsreich.
Es war sehr beruhigend zu sehen, dass wir durch unsere Arbeit im Hospizverein wirklich gut geschult sind, um Menschen in seelischer Not UnterstÌtzung zu gewÀhren.
Gleichzeitig frischten wir alle unser vorhandenes Wissen wieder auf.
Ein rundum gelungener Abend und herzlichen Dank an das Programm-Team fÃŒr diese Idee.

Frau Spörl-Springer mit Vorstandsbeisitzerin Petra Schulze

Ende der Sammelaktion Blumenzwiebeln

Viele BÃŒrger von Eckental und der Umgebung sind unserem Aufruf gefolgt und haben ihre abgeblÃŒhten Blumenzwiebeln nicht im Kompost entsorgt, sondern dem Hospizverein gespendet. Zu unserer großen Freude waren die von uns auf den Friedhöfen Eschenau, Eckenhaid und Forth sowie am Eingang der HospizrÀume platzierten Holzkisten mehrmals gut befÃŒllt. Die Sammelaktion ist nun beendet. Jetzt werden die Zwiebeln gesÀubert, getrocknet und in Kisten gelagert, um diese im Herbst 2025 wieder in die Erde zu pflanzen. Im nÀchsten FrÃŒhjahr können wir uns an den bunten Tulpen, Hyazinthen, Krokussen, Osterglocken und anderen FrÃŒhblÃŒhern erfreuen.

„AbgeblÃŒhte Blumenzwiebeln, die neu eingesetzt im FrÃŒhling in den herrlichsten Farben aufblÃŒhen, symbolisieren Leben und Sterben, Abschied und Neubeginn“, das sind die Worte unserer Hospizbegleiterin, Karin Koeppe. Da sowohl die Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden als auch die Trauerbegleitung geprÀgt sind von GefÃŒhlen des Abschieds und des Neubeginns, möchten wir vom Hospizverein auch durch derartige Aktionen auf unsere Dienste und Angebote aufmerksam machen.

Im FrÃŒhjahr 2025 erfreuten sich viele Menschen an den farbenfrohen FrÃŒhblÃŒhern vor dem Eschenauer Friedhof.

Blumenzwiebel-Aktion

Was symbolisiert eindrucksvoller das Wunder des Lebens, den Abschied und den Neubeginn als eine Blumenzwiebel!? In diesen Tagen sehen wir wie jedes Jahr staunend die Kraft der Natur, die aus der kalten ungeschÌtzten Erde die schönsten Blumen in den auffÀlligsten Farben wachsen lÀsst, Krokusse, Hyazinthen, Narzissen und viele andere mehr. Die GÀrtnereien, Bau- und GartenmÀrkte locken uns, diese FrÌhlingsblÌher ins Haus zu holen. Wir schmÌcken mit ihnen die GrÀber unserer Lieben sowie Beete und Schalen im Garten. Und dann verwandeln sich diese wunderschönen Pflanzen, nachdem sie Mensch und Natur erfreut haben, in knorrige, unansehnliche Knollen, die leider viel zu oft auf dem Kompost landen.

Im FrÃŒhjahr 2024 haben so viele BÃŒrger von Eckental und der Umgebung ihre abgeblÃŒhten Blumenzwiebeln nicht entsorgt, sondern dem Hospizverein gespendet, sie wurden vor dem Eschenauer Friedhof eingepflanzt und stehen jetzt in voller BlÃŒte.

Wir bitten Sie nun erneut, diesem Aufruf zu folgen. Helfen Sie uns, dass auch nÀchstes Jahr diese FrÌhblÌher den zeitig schlÌpfenden BestÀuberinsekten ausreichend Nahrung bieten können, ihren Nachwuchs aufzuziehen und unsere Sehnsucht nach FrÌhling zu stillen. Bringen Sie uns die abgeblÌhten Knollen, sei es von zu Hause, aus dem Garten oder vom Friedhof. Wir werden sie alle gut aufheben und im Herbst 2025 an einem noch zu bestimmenden Ort einpflanzen. Damit geben wir der Natur neues Leben.

Und warum rufen gerade wir zu dieser Aktion auf? Wir begleiten gelebtes Leben in allen Phasen bis zum Schluss. Menschen hinterlassen Spuren, egal wer, wo und was wir sind. Die Begleitung Schwerstkranker und Sterbender, aber auch die Begegnung mit Trauernden ist geprÀgt von GefÃŒhlen des Abschieds und des Neubeginns. Gerade in diesen schwierigen Momenten des Lebens und des Sterbens verkriechen wir Menschen uns gerne tief irgendwo, wo uns keiner findet. Aber wir vom Hospizverein helfen gerne, einfÃŒhlsam und kompetent, das Licht am Ende des Tunnels zu entdecken. Abschied und Neubeginn, hier schließt sich der Kreis zu unserer Blumenzwiebelaktion. In Abschied und Neubeginn steckt Hoffnung. Ausgediente, abgeblÃŒhte Blumenzwiebeln werden im Herbst gepflanzt und blÃŒhen dann hoffentlich im nÀchsten FrÃŒhjahr. Dazu braucht es Zeit und Geduld, und die investieren wir vom Hospizverein gerne jeden Tag bei unseren Aufgaben. Und diese Aktion hinterlÀsst Spuren, die hoffentlich jeden Betrachter im nÀchsten Jahr zum LÀcheln bringen.

Die Sammelkisten werden stehen:
Hospizverein (Eingang Rathausplatz)
Friedhof Eschenau
Friedhof Eckenhaid
Friedhof Forth

Eckentaler KÃŒnstlerin Birte Maußner spendet fÃŒr den Hospizverein

Die Kunst hat erneut die TÃŒren des Eckentaler Hospizvereins geöffnet. Bereits bei der Vernissage im November 2024 hatten sich viele Kunstinteressierte eingefunden und im Laufe des Ausstellungszeitraumes wurden zur Freude der KÃŒnstlerin und auch der Ehrenamtlichen des Hospizvereins verschiedene Bilder und Kalender verkauft. Es gingen bereits 20 % des Erlöses als Spende an den Hospizverein, zusÀtzlich hat das Ehepaar Maußner den gespendeten Betrag noch verdoppelt, so dass sich der Hospizverein ÃŒber einen stattlichen Spendeneingang von € 500 freuen kann.

Im MÀrz 2025 endete die Bilderausstellung der Eckentaler KÌnstlerin. Ihre Werke umfassten ein breites Spektrum; sowohl farbenfrohe Landschaften, inspiriert durch ihre Reisen nach SÌdfrankreich, als auch Darstellungen von Menschen in verschiedenen Gesten und Körperhaltungen, verdeutlichten die Vielseitigkeit der KÌnstlerin.

Erika Lechner, die fÃŒr den Hospizverein die Kunstausstellungen organisiert, bedankt sich bei Birte Maußner (links).

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