Der Dankgottesdienst zum 25-jährigen Jubiläum des Hospizvereins fand in der Friedenskirche Eckenhaid statt.
Pfarrer Dr. Stefan Opferkuch, der Hausherr der Kirche, übernahm die Begrüßung und Gemeindereferentin, Bianka Lebküchler, Pfarrer Thilo Auers und Pastor Jörg Seitz, 1. Vorsitzender des Hospizverein, gestalteten den Gottesdienst.
Einen Einblick über das jahrelange Wirken des Hospizvereins konnte man sich durch verschiedene Erfahrungsberichte verschaffen, vorgetragen von Helmut Koch, Dorothea Fink, Sabine Ziegler-Flosbach und Thomas Wörle. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahmen Johanna Löwing an der Orgel und die Harfenistin Barbara Regnat.
Im Anschluss an den Gottesdienst folgten Grußworte durch den Landrat Alexander Tritthart, Bezirks- und Kreisrätin Dr. Ute Salzner, den 3. Bürgermeister Felix Zosel und den Heroldsberger Bürgermeister Jan König. Für den Eckentaler Seniorenbeirat, der mit zu der Gründung des Hospizvereins beigetragen hatte, sprach deren 1. Vorsitzende Dorothea Geiger-Pieger.
Dorothea Fink, Mitbegründerin und mittlerweile Ehrenvorsitzende des Hospizvereins, berichtete von ihren Beweggründen, sich der Hospizarbeit zu widmen.
Nach dem offiziellen Teil der Jubiläumsfeier ließen die Besucher den Abend im Nebenraum der Friedenskirche bei Gesprächen und lockerer Unterhaltung ausklingen.
Landrat Alexander Tritthart und Ehrenvorsitzende und Gründerin Dorothea Fink
Im Jahr 2020 konnte der Hospizverein bereits die Bilder des Eckentaler Künstlers Werner Baur in seinen Räumen ausstellen. Zur Freude der Initiatorinnen ergab sich nun erneut die Möglichkeit zu einer weiteren Fotoausstellung mit dem Motto „Schöpfung“.
Viele interessierte Besucher folgten der Einladung zur Vernissage am Freitag, 27. März 2026 in den Räumen des Hospizvereins, bei der Werner Baur seine Kunstwerke mit großer Begeisterung vorstellte und die Techniken erklärte. Es handelt sich um Arbeiten der experimentellen Fotografie. Es sind Motive, die mit bewusster Bewegungsunschärfe aufgenommen wurden. Die Belichtungszeit variiert von einer halben Sekunde bis ca. drei Sekunden, ohne Stativ, nachgearbeitet wurden die Aufnahmen mit Adobe Photoshop.
Der Künstler ist 1948 in Nürnberg geboren, absolvierte eine zeichnerische Ausbildung im Grafischen Gewerbe, seit 1997 ist er künstlerisch aktiv. Er schied im Jahr 2009 aus dem Berufsleben aus und widmet sich seitdem ganz der Kunst. Seine Weiterbildungen umfassten sowohl ein Gaststudium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg als auch Kurse bei verschiedenen Künstlern und an privaten Kunstakademien. Das vielseitige Wirken des Künstlers umfasst Zeichnungen, Assemblagen, Acrylbilder, Skulpturen, Fotografie und etliches mehr; seine Kunstobjekte wurden bereits im In- und Ausland und auch in unserer näheren Umgebung, wie dem Eckentaler Rathaus, ausgestellt.
Die Bilder können käuflich erworben werden, dabei gehen 20% des Erlöses an den Hospizverein. Zu den Büroöffnungszeiten (Montag und Donnerstag 9-12 Uhr, Mittwoch 15-17 Uhr) oder nach Vereinbarung kann die Ausstellung bis 15. Juni besucht werden.
v.l. Werner Baur mit den beiden Hospizbegleiterinnen Petra Schulze und Ruth Neubauer-Petzold

"Herbstwald"
Seit 01. September 2025 arbeitet Doris Schmidt als hauptamtliche Koordinatorin beim Hospizverein. Um auch durch die Krankenkassen als förderfähig anerkannt zu werden, muss sie eine Vielzahl von Aus- und Fortbildungen absolvieren. Erst nach Abschluss kann sie über die Krankenkassen refinanziert werden. Dies stellt den Hospizverein vor erhebliche Herausforderungen.
Unterstützung kommt von der Paula Kubitscheck-Vogel-Stiftung. Diese setzt sich aus Überzeugung und mit Leidenschaft für den Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung in Bayern ein. Ein spezielles Programm unterstützt dabei kleinere Hospizvereine in der Zeit, in der eine Koordinatorin noch nicht refinanziert wird.
Jetzt kommt auch der Hospizverein Eckental in den Genuss einer solche Förderung. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Paula Kubitscheck-Vogel-Stiftung für die großzügige Förderung , sowie auch für die freundliche und unbürokratische Unterstützung bei der Antragstellung. Das hilft dem Verein sehr, diese nicht ganz einfache Phase gut zu bewältigen.

Die öffentliche Lesung der MarktschreiberInnen Eckental und Gäste fand im vollbesetzten Veranstaltungsraum des Hospizvereins statt. Acht Autorinnen und Autoren lasen aus dem neu veröffentlichten Buch mit dem Titel „fremd im Paradies“ entweder eigene oder auch die von anderen aus der Schreibgruppe verfassten Texte. Die Bandbreite der Textbeiträge reichte von ergreifenden Erfahrungsberichten und berührenden Erlebnissen bis hin zu lustigen Episoden.
Anlässlich des vor kurzem gefeierten 10-jährigen Jubiläums von FLEck e.V. wurde beschlossen, dass der gesamte Reinerlös des Buches und alle damit verbundenen Spenden an diese Flüchtlingshilfe gehen. Zur Freude der ehrenamtlichen HospizmitarbeiterInnen wurde allerdings der Erlös an dem Abend der Lesung spontan dem Hospizverein übergeben.

Die Koordinatorin des Hospizvereins, Doris Schmidt, bedankte sich bei der Leitung der Schreibgruppe, Hanne Mausfeld und Ulrich Haas, sowie den AutorInnen für die Spende.
"Ich habe einen großen Wunsch als FC Bayern-Fan: Ein Spiel in der Allianz-Arena erleben! Aber ich sitze im Rollstuhl, bin krank und lebe im Seniorenheim Martha Maria."
Das war die Situation von Harald. Doch Wünsche werden wahr, denn es gibt Wolfgang Köstner, ehrenamtlicher Mitarbeiter des Hospizvereins Eckental mit Umgebung e.V., und es gibt Thomas Wöhrle, der sich außerdem noch als Wünschewagenfahrer beim ASB engagiert. Und dann gibt es noch Frau Claudia Rutzki, Haralds langjährige Betreuerin, die ihre Zustimmung gab, damit der München-Tour nichts mehr im Wege stand. Wolfgang Köstner kümmert sich um Harald seit vielen Jahren im Rahmen des Besuchsdiensts des Hospizvereins und beide sind inzwischen „ziemlich beste Freunde“ geworden. Und so konnten wir Harald diesen großen Wunsch am 9. Dezember 2025 erfüllen! Um 14 Uhr starteten wir mit dem Wünschewagen: Alles an Bord, Rollstuhl, Fußsack, Tabletten und Bayern-Käppi.
Aber vorher war einiges zu organisieren und so ganz reibungslos verlief alles doch nicht: Viele Formulare mussten ausgefüllt werden, ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung, dass gegen diese Fahrt keine Einwendungen vorliegen waren zu besorgen, Medikamentenplan. Die Belegschaft vom Martha Maria unterstützte die Vorbereitungen und war sehr hilfsbereit.
Wir starteten wie geplant, doch dann mussten wir die Autobahn wegen eines Unfalls verlassen und verloren dabei 45 Minuten. Dann wollten wir in der Raststätte Fürholzen noch einen Cheesburger bei McDonald verzehren (Haralds Lieblingsessen), allerdings war dieser außer Betrieb wegen Computerproblemen; so fuhren wir weiter bis Eching zu McDonalds, also wieder runter von der Autobahn. Damit wir Zeit sparten aßen wir die Hamburger im ASB-Bus.
Endlich waren wir da. Die Augen von Harald leuchteten, als er die rot strahlende Allianz-Arena erblickte. In den Katakomben des Stadions wurden wir sehr freundlich empfangen. Thomas Wörle und seine Kollegin Simone Kreppner regelten alles, Simone hatte sogar noch einen Bayern-Schal für Harald dabei, so war Haralds Outfit komplett. Auf der Empore hatten wir einen erstklassigen Platz mit einem hervorragenden Blick zum sportlichen Geschehen auf dem Rasen und erlebten die begeisterten Zuschauer mit ihren Fahnen und Gesängen. Anpfiff 18.45 Uhr!
Das Spiel verlief nach Haralds Wünschen, meistens spielten die Münchner auf das gegnerische Tor und trotzdem hieß es auf einmal 0 : 1 für Sporting Lissabon. Doch am Ende stand es 3 : 1 für die Bayern. Gut gelaunt durch den erhofften Sieg seiner Bayern, traten wir die Heimreise an. Im Bus hatte Harald freudestrahlend viel zu erzählen von dem Erlebten. Denn seine Lieblingsspieler Neuer, Kane, Gnabry, Karl und die anderen hatte er so nah noch nie erleben können und die Stimmung der Fans bekommt man am Fernseher auch nicht so mit. Gegen 24 Uhr kamen wir wieder im Seniorenheim Martha Maria an und Thomas zauberte noch ein Erinnerungsfoto mit dem Wünschewagen hervor. Ein großes Dankeschön an die ASBler Simone Kreppner und Thomas Wörle für die unvergessliche Fahrt und für die kompetente Betreuung für Harald.
So sah das Spiel für Harald aus ...

Der Eckentaler Weihnachtsmarkt erfreut sich äußerster Beliebtheit, dies konnte man an den zahlreichen Besuchern sehen, die am vergangenen Wochenende durch die festlich geschmückten Buden spazierten. Das Angebot der vielen Weihnachtsstände variierte von hübschen Geschenkideen, leckeren Süßigkeiten bis hin zu herzhaften Gerichten und köstlichen Getränken.
Für den Eckentaler Hospizverein ist es bereits Tradition, dass er ebenfalls mit einem Verkaufsstand vertreten ist. Die Hospizbegleiterinnen und –begleiter boten selbstgebackene Plätzchen, köstliche hausgemachte Marmeladen, gebastelten Weihnachtsschmuck, handgearbeitete Häkeltiere, Topflappen und vieles mehr zum Verkauf. Das Highlight des Abends war der Besuch des Eckentaler Christkinds im Stand des Hospizvereins. Für die Marktbesucher sowie die Hospizbegleiterinnen, die als Standbesatzung eingeteilt waren, war das eine tolle Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit.

Am Donnerstag, den 20.11.2025 fand der interessante Vortrag "Leben und Tod im Buddhismus" von Herrn Götzenberger und Frau Burkard-Seitz statt.
Beide sind langjährige Mitglieder im Buddhistischen Zentrum Erlangen, in dem der tibetische Buddhismus gelehrt und praktiziert wird.
Zunächst stellte Herr Götzenberger die wesentlichen Merkmale des Buddhismus vor.
Anschließend referierte Frau Burkard-Seitz, die selbst Krankenschwester auf einer Intensivstation ist, über die buddhistische Sicht auf Sterben und Tod.
Von den 17 teilnehmenden Hospizbegleiterinnen und -Begleitern wurden viele Fragen gestellt, besonders das Thema Wiedergeburt wurde kontrovers diskutiert.
Koordinatorin Doris Schmidt bedankt sich bei Frau Burkard-Seitz und Herrn Götzenberger
Vom 14. bis 16. November 2025 fand eine Weiterbildung zum Thema "Nähe und Distanz in anspruchsvollen Begleitungen" an der Hospizakademie in Bamberg statt, an der 13 Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter teilnahmen.
Am ersten Nachmittag gab es zunächst die Möglichkeit, das benachbarte Kinderhospiz zu besichtigen. Familien von betroffenen Kindern (genannt Gäste - im Alter von 0-26 Jahren), können hier eine Auszeit nehmen und Erholung finden - bis zu 28 Tagen im Jahr. Die Kosten für die Gäste trägt die Krankenkasse, die Unterbringung der Eltern und Geschwister im Haus wird über Spenden finanziert!
Es gibt 12 Plätze, aber nur 8 können derzeit vergeben werden, da zu wenig Personal verfügbar ist! Bis zu 160 Familien kommen regelmäßig, das Kinderhospiz ist bereits für 2026 ausgebucht.
Die Räume sind sehr ansprechend, bieten Ruhe und Rückzug, aber auch Anregung und Ablenkung und strahlen eine rundum angenehme und bunte Atmosphäre aus.
Impressionen aus dem Kinderhospiz
Am Samstag führte Frau Oppelt durch die Fortbildung. Das Seminar war für alle, die Sterbebegleitungen oder Trauerbegleitungen ehrenamtlich machen, sehr hilfreich und interessant.
Wie kann man eine gesunde Balance zwischen Nähe und Distanz entwickeln?
Wie die persönlichen Grenzen und die Grenzen des Gegenübers wahren?
Wie kann die Wahrnehmung von Achtsamkeit als Schutz für mich und den anderen dienen?
Diese und viele weitere Fragen wurden in Vortrag, Übungen und Gruppenarbeit erörtert.
An den beiden Abenden gab es aber auch viel Zeit für gemeinsames Kennenlernen, gegenseitigen Austausch und Gespräche.
Am 2.10.2025 stand der Ausflug nach Forchheim mit Stadtführung auf dem Programm. Trotz des kalten Wetters kamen doch sehr viele und warteten geduldig auf die Stadtführerin, die den Termin vergessen hatte. Nach einem klärenden Anruf fand die Führung dann doch statt. Wir bekamen tiefere Einblicke, die Lust auf mehr machten. Durchgefroren trafen wir uns dann im Stadtlokal und wärmten uns dort beim geselligen Beisammensein wieder auf. Ein gelungener Nachmittag und ein schöner Abend.

Hospiz - Heimat für Alle
Seit den Anfängen steht die Hospizbewegung für Solidarität und Vielfalt.
Zehntausende ehren- und hauptamtlich engagierte Menschen begleiten und versorgen Schwerstkranke und Sterbende unabhängig von Nationalität, Religion, Einkommen oder sexueller Orientierung. Dabei liegt der Fokus auf der Vielfaltsdimension „Herkunft“. So soll Solidarität mit geflüchteten Menschen, die hospizliche Willkommenskultur und die klare Positionierung gegen Rassismus erzählt und zugleich Vielfalt im Sinne von Interkulturalität im Ehrenamt thematisiert werden.
Vor dem Hintergrund dieser Überlegungen lautet das Motto 2025

Heimat ist, was Menschen, die zu uns kommen, verlassen. Heimat ist das, was sie suchen, gerade auch am Lebensende. Ehrenamt kann ein Stück Heimat sein.
− Die Hospizidee ist die gedankliche Heimat all derer, die Rassismus ablehnen, solidarisch sind, Willkommenskultur leben.
− Der Tod als letzte Heimstatt aller Menschen.
Es macht die Hospizidee – egal ob ambulant oder stationär umgesetzt – zu einer Haltung, die Zugehörigkeit, Würde und Mitmenschlichkeit unabhängig von Herkunft oder Glauben anbietet. Wir als Hospizverein Eckental mit Umgebung sind da für alle und bieten folgende Unterstützungsleistungen an:
– Ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienst
– Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen und ihren Angehörigen zu Hause, in der Klinik oder einer Pflegeeinrichtung
– Betreuung und Begleitung schwerstkranker Kinder und Jugendlicher mit ihren Familien
– Begleitung immobiler und allein lebender Menschen durch Besuchsdienste zuhause und in stationären Einrichtungen, falls freie Kapazität an Hospizbegleitern vorhanden ist
– Einsatz für eine bestmögliche Schmerztherapie unter Zusammenarbeit mit SAPV (Spezialisierte ambulante Palliativversorgung) Erlangen, dem Kinderhospizdienst-Zentrum für die Region Ober- und Mittelfranken, den Palliativstationen, den stationären Hospizen, Kliniken und Ärzten
– Begleitung von Angehörigen durch die Zeit des Abschiednehmens und der Trauer mit Angeboten für Einzelgespräche und einem offenen Trauercafé
– Vorträge und kostenlose Information zu den Abschlüssen von Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung
– Zusammenarbeit mit Kirchen, Gemeinden, Schulen, Verbänden, Seniorenbüros, um mit Informationsveranstaltungen eine bewusste Haltung zu Sterben und Tod in unserer Gesellschaft zu erreichen – dies unter Ablehnung von aktiver Sterbehilfe
– Vorstellung des Hospizvereins an Schulen, um bereits Jugendliche mit dem Hospizgedanken vertraut zu machen
– Veröffentlichungen in der regionalen Presse, um die Hospizidee noch mehr in das Bewusstsein der Menschen zu rücken
Wenn Sie unsere Dienste in Anspruch nehmen wollen, wenn Sie weitere Fragen haben oder wenn Sie gerne bei uns mitarbeiten möchten, rufen Sie uns an. Gerne werden Sie unsere Koordinatorinnen Doris Schmidt und Frieda Meier auch aufsuchen und alles Weitere mit Ihnen besprechen.
Hospizverein Eckental mit Umgebung e.V.
Ambazac Str. 10, 90542 Eckental
Mo. u. Do. 9 – 12 Uhr, Mi. 14 – 17 Uhr
09126-2979880 oder 0173-3545904
info@hospiz-eckental.de
Am 17.09.2025 fand in den Räumen des Hospizvereins der Workshop Basale Stimulation, mit der Dozentin Eva Linke M.A., u.a. Krankenschwester und Praxisbegleiterin für Basale Stimulation, statt.
Insgesamt haben sich zehn Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter, mit Matten, Handtüchern und bequemer Kleidung ausgerüstet, eingefunden.
Eingangs erfolgte eine Vorstellungsrunde der Teilnehmenden mit ihren Wirkungsfeldern.
Danach erhielten wir einen kurzen Einblick in die Theorie der Basalen Stimulation. Nach dem Psychologen Manfred Holodynski gibt es vier universelle und voraussetzungslose Motive von Menschen (Holodynski, 2009):
Mit diesem Wissen sind wir in den praktischen Teil übergegangen. Dabei suchte sich jeder einen Partner, bzw. eine Partnerin, um sich abwechselnd die Hand zu massieren. Natürlich unter Berücksichtigung der im Vorfeld erfahrenen Techniken.
Insgesamt haben wir einen sehr informativen und für die Hospizarbeit wertvollen praktischen Abend erlebt.
Bedankt haben wir uns bei Frau Linke für diese tolle Erfahrung mit einem herbstlichen Blumengesteck:

V.l.: Eva Linke mit der Koordinatorin Doris Schmidt
Ende Juli fand der Workshop „Helfen in seelischer Not“ statt. Frau Spörl-Springer gestaltete den Abend für uns alle sehr abwechslungsreich.
Es war sehr beruhigend zu sehen, dass wir durch unsere Arbeit im Hospizverein wirklich gut geschult sind, um Menschen in seelischer Not Unterstützung zu gewähren.
Gleichzeitig frischten wir alle unser vorhandenes Wissen wieder auf.
Ein rundum gelungener Abend und herzlichen Dank an das Programm-Team für diese Idee.

Frau Spörl-Springer mit Vorstandsbeisitzerin Petra Schulze
Viele Bürger von Eckental und der Umgebung sind unserem Aufruf gefolgt und haben ihre abgeblühten Blumenzwiebeln nicht im Kompost entsorgt, sondern dem Hospizverein gespendet. Zu unserer großen Freude waren die von uns auf den Friedhöfen Eschenau, Eckenhaid und Forth sowie am Eingang der Hospizräume platzierten Holzkisten mehrmals gut befüllt. Die Sammelaktion ist nun beendet. Jetzt werden die Zwiebeln gesäubert, getrocknet und in Kisten gelagert, um diese im Herbst 2025 wieder in die Erde zu pflanzen. Im nächsten Frühjahr können wir uns an den bunten Tulpen, Hyazinthen, Krokussen, Osterglocken und anderen Frühblühern erfreuen.
„Abgeblühte Blumenzwiebeln, die neu eingesetzt im Frühling in den herrlichsten Farben aufblühen, symbolisieren Leben und Sterben, Abschied und Neubeginn“, das sind die Worte unserer Hospizbegleiterin, Karin Koeppe. Da sowohl die Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden als auch die Trauerbegleitung geprägt sind von Gefühlen des Abschieds und des Neubeginns, möchten wir vom Hospizverein auch durch derartige Aktionen auf unsere Dienste und Angebote aufmerksam machen.

Im Frühjahr 2025 erfreuten sich viele Menschen an den farbenfrohen Frühblühern vor dem Eschenauer Friedhof.
Was symbolisiert eindrucksvoller das Wunder des Lebens, den Abschied und den Neubeginn als eine Blumenzwiebel!? In diesen Tagen sehen wir wie jedes Jahr staunend die Kraft der Natur, die aus der kalten ungeschützten Erde die schönsten Blumen in den auffälligsten Farben wachsen lässt, Krokusse, Hyazinthen, Narzissen und viele andere mehr. Die Gärtnereien, Bau- und Gartenmärkte locken uns, diese Frühlingsblüher ins Haus zu holen. Wir schmücken mit ihnen die Gräber unserer Lieben sowie Beete und Schalen im Garten. Und dann verwandeln sich diese wunderschönen Pflanzen, nachdem sie Mensch und Natur erfreut haben, in knorrige, unansehnliche Knollen, die leider viel zu oft auf dem Kompost landen.
Im Frühjahr 2024 haben so viele Bürger von Eckental und der Umgebung ihre abgeblühten Blumenzwiebeln nicht entsorgt, sondern dem Hospizverein gespendet, sie wurden vor dem Eschenauer Friedhof eingepflanzt und stehen jetzt in voller Blüte.
Wir bitten Sie nun erneut, diesem Aufruf zu folgen. Helfen Sie uns, dass auch nächstes Jahr diese Frühblüher den zeitig schlüpfenden Bestäuberinsekten ausreichend Nahrung bieten können, ihren Nachwuchs aufzuziehen und unsere Sehnsucht nach Frühling zu stillen. Bringen Sie uns die abgeblühten Knollen, sei es von zu Hause, aus dem Garten oder vom Friedhof. Wir werden sie alle gut aufheben und im Herbst 2025 an einem noch zu bestimmenden Ort einpflanzen. Damit geben wir der Natur neues Leben.
Und warum rufen gerade wir zu dieser Aktion auf? Wir begleiten gelebtes Leben in allen Phasen bis zum Schluss. Menschen hinterlassen Spuren, egal wer, wo und was wir sind. Die Begleitung Schwerstkranker und Sterbender, aber auch die Begegnung mit Trauernden ist geprägt von Gefühlen des Abschieds und des Neubeginns. Gerade in diesen schwierigen Momenten des Lebens und des Sterbens verkriechen wir Menschen uns gerne tief irgendwo, wo uns keiner findet. Aber wir vom Hospizverein helfen gerne, einfühlsam und kompetent, das Licht am Ende des Tunnels zu entdecken. Abschied und Neubeginn, hier schließt sich der Kreis zu unserer Blumenzwiebelaktion. In Abschied und Neubeginn steckt Hoffnung. Ausgediente, abgeblühte Blumenzwiebeln werden im Herbst gepflanzt und blühen dann hoffentlich im nächsten Frühjahr. Dazu braucht es Zeit und Geduld, und die investieren wir vom Hospizverein gerne jeden Tag bei unseren Aufgaben. Und diese Aktion hinterlässt Spuren, die hoffentlich jeden Betrachter im nächsten Jahr zum Lächeln bringen.
Die Sammelkisten werden stehen:
Hospizverein (Eingang Rathausplatz)
Friedhof Eschenau
Friedhof Eckenhaid
Friedhof Forth
Die Kunst hat erneut die Türen des Eckentaler Hospizvereins geöffnet. Bereits bei der Vernissage im November 2024 hatten sich viele Kunstinteressierte eingefunden und im Laufe des Ausstellungszeitraumes wurden zur Freude der Künstlerin und auch der Ehrenamtlichen des Hospizvereins verschiedene Bilder und Kalender verkauft. Es gingen bereits 20 % des Erlöses als Spende an den Hospizverein, zusätzlich hat das Ehepaar Maußner den gespendeten Betrag noch verdoppelt, so dass sich der Hospizverein über einen stattlichen Spendeneingang von € 500 freuen kann.
Im März 2025 endete die Bilderausstellung der Eckentaler Künstlerin. Ihre Werke umfassten ein breites Spektrum; sowohl farbenfrohe Landschaften, inspiriert durch ihre Reisen nach Südfrankreich, als auch Darstellungen von Menschen in verschiedenen Gesten und Körperhaltungen, verdeutlichten die Vielseitigkeit der Künstlerin.

Erika Lechner, die für den Hospizverein die Kunstausstellungen organisiert, bedankt sich bei Birte Maußner (links).